Kinder, Jugend
Kinder und Jugendliche wollen die Welt entdecken, ihre eigenen Fähigkeiten kennen lernen und sie entwickeln; sie wollen ernst genommen werden und Großes vollbringen. Hier unsere Empfehlungen zur Kinder- und Jugendliteratur.
Willi Dickhut - Ein ungewöhnlicher Arbeiterführer und revol. Theoretiker - Vorbild für die Jugend
Anlässlich des 30. Todestages von Willi Dickhut ist diese Broschüre von Gabi Fechtner erschienen. Willi Dickhut ist eine Kind der Arbeiterklasse. Er war organisierter Kommunist und unversöhnlich gegen den Verrat am Sozialismus in den ehemals sozialistischen Ländern. Er wurde zum Arbeitertheoretiker von internationaler Bedeutung, war in seinen Denken durchdrungen von der dialektischen Methode. Mit ihm wurden die Weichen für die Partei neuen Typs gestellt. Die Broschüre dokumentiert seine tiefe Überzeugung in die Sache des Sozialismus, dem er sich mit unerschütterlichem Willen verschieben hatte. Inhaltsverzeichnis: Kind und Führer der Arbeiterklasse Organisierter Kommunist, unversöhnlich gegen den Verrat am Sozialismus Arbeitertheoretiker von internationaler Bedeutung Durchdrungen von der dialektischen Methode Weichensteller für die Partei neuen Typs Unerschütterlicher Wille
Buttje Pieter und sein Held
1944 – während des Faschismus entdeckt Pieter Jensen unter den Büchern und Papieren seines Vaters, gut versteckt vor den Augen der Nazi-Schnüffler, eine Sammlung von Bildern, Postkarten und Zeitungsausschnitten. Ein Bild hat es ihm besonders angetan. Er fängt an nachzuforschen, zu fragen und zu erkunden. Es ist ein Bild von Ernst Thälmann.Wer ist das? Manche, die er fragt zucken zusammen; andere bekommen leuchtende Augen, fordern Pieter aber auf nicht darüber zu sprechen. Das lässt Pieter keine Ruhe. Er nimmt uns mit auf seine Entdeckungsreise:Wer war Ernst Thälmann und warum ist er bis heute ein Vorbild und anerkannter Führer der deutschen Arbeiterbewegung.Erschienen in der Reihe Rote Rübe Kinderbuch 5 ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Max Zimmering (1909-1973) war ein proletarischer Schriftsteller, Journalist und Politiker. Den Großteil seines Lebens hat er in Sachsen, vor allem Dresden gelebt. Er hat noch weitere Kinderbücher geschrieben, so „Die Jagd nach dem Stiefel“, ein antifaschistischer Krimi. Seit 1929 war er Mitglied der KPD. Im Faschismus lebte er im Exil - in Prag, Palästina und England. Dort wurde er als Deutscher 1940-1941 interniert, was ihm eine unfreiwillige Weltreise einbrachte, denn die Internierungsorte waren bis nach Australien verstreut. Den Verrat am Sozialismus, ausgehend vom XX. Parteitag der KPdSU, hat er nicht erkannt. Zeitlebens war er ein aufrichtiger Antifaschist.
Göre am Kreuzweg
15 Jahre – und die Welt steht dir offen!? Von wegen! Stress zu Hause, Stress in der Schule, und dann nimmt der Vater ihr noch die Gitarre weg. Göre haut ab! Sie hat ein bestimmtes Ziel ... Aber dann kommt sie an eine Wegkreuzung, wo plötzlich ein ganz anderes Ziel lockt ... Soll sie nach rechts oder links gehen? Sie muss sich entscheiden.
Afrika - Geschichte und Vielfalt eines Kontinents
Neu erzählt mit afrikanischen Stimmen. Überarbeitete Neuausgabe. Afrika - mit 54 Staaten, über 2000 Sprachen und der jüngsten Bevölkerung der Welt - ist bunt und vielfältig. In Europas Erzählung vom "schwarzen Kontinent" klingt diese Vielfalt selten an. Lutz van Dijks Geschichte Afrikas will es anders und beleuchtet unzählige Facetten des Kontinents. Sie beginnt bei der Entstehung des Erdteils und den ersten Menschen, die von hier aus in alle Welt wanderten. Sie erzählt von den frühen Hochkulturen im islamischen Norden und den christlichen und traditionell-afrikanisch geprägten Kulturen im Süden, vom Leben in der Steppe und in den modernen Großstädten. Der Autor berichtet von den Jahrhunderten europäischer Kolonialisierung und der Befreiung und macht schließlich aktuelle Entwicklungen zum Thema: von der Rolle Chinas über den arabischen Frühling, Boko Haram und Migration bis hin zu internationalen Bewegungen wie "Black Lives Matter". Die größte Stärke dieses Werks aber liegt darin, dass Afrikanerinnen und Afrikaner immer wieder selbst zu Wort kommen: Sie erzählen von ihrem Leben und ihren Hoffnungen und machen das Bild von Afrika menschlich und lebendig - das nachhaltigste Mittel gegen das Klischee vom schwarzen Kontinent! Vollständig überarbeitete und ergänzte Neuausgabe des Standardwerks. Mit einem Vorwort von Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. ____________________________________________________________________________________________________________________________ Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren 1955 in Berlin, war Lehrer in Hamburg, später Mitarbeiter des Anne Frank-Hauses in Amsterdam. Seit 2001 lebt er in Kapstadt, wo er sich als Mitbegründer der Stiftung HOKISA für benachteiligte Kinder und Jugendliche in einem Township engagiert. Seine vielfach ausgezeichneten Bücher erzählen vom Engagement von und für Minderheiten. Zuletzt im Peter Hammer Verlag: "Damals hieß ich Rita. Die Geschichte von Rozette Kats" (illustriert von Francis Kaiser), ein Bilderbuch zum Holocaust. Mehrere Jahre berichtete der Autor für die Taz und andere Zeitungen aus Südafrika.
Die Bremer Musikantenbande - Ein altes Märchen brandaktuell nacherzählt
Maria Hunter-Marx gelingt mit viel Einfühlungsvermögen, Witz, Liebe zum Detail und einer Menge Zuversicht, die Musikantenbande stellvertretend für den Kampf der Arbeiter und Angestellten lebendig darzustellen. Vorwort Moin! Das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ ist in der ganzen Welt bekannt. Es erschien erstmals in der 2. Auflage der „Kinder- und Hausmärchen“ von Jacob und Wilhelm Grimm im Jahre 1819. Nicht nur zum 200. Geburtstag wollen Touristen die Statue von Bremens bekanntesten Stadtmusikanten sehen und sich mit ihr fotografieren lassen. Nicht wenige von ihnen sind dann enttäuscht von der fast mickrigen und ziemlich unspektakulären Figur auf dem zu hohen Sockel. Sie steht versteckt am Rande des Bremer Rathauses. Geschmäcker sind zwar bekanntlich verschieden, so viel ist klar. Aber sicher hat noch niemand dieses Andenken als überkandidelt bezeichnet. Doch als vor einiger Zeit Buchstaben in die Schnauze des Esels geritzt worden waren und kurze Zeit später die Figur in grellen Farben angesprüht worden war, empfanden viele Bremer einen Stich ins Herz. Wer das war, den wollte man orntlich auf’n Pott setzen und klar machen, dass diese Statue von jedem Vandalismus ausgenommen sein müsse! Auch wenn es manchmal Gemecker über sie gibt, so wird die Statue doch von echten Bremern sehr wertgeschätzt. Man ist ja selbst auch nicht perfekt oder überkandidelt. Aber über die Bremer Stadtmusikanten – da geht nichts drüber! Sie gehören zur Identität Bremens so wie Pizza und Pasta zu Italien. Doch worum geht es denn eigentlich bei den Bremer Stadtmusikanten? Machen wir einen kleinen Abstecher in die Geschichte Bremens: Esel, Hund, Katze und Hahn sind unterschiedlicher Art und Herkunft, erleben jedoch das gleiche Schicksal. Jahrelang haben sie schwer geschuftet. Jetzt sind sie alt, nicht mehr so stark oder schnell. Deswegen sind sie ihren Haltern nicht mehr nützlich genug und sollen verjagt oder sogar getötet werden. Nicht mehr gebraucht zu werden und nicht zu wissen, wie man sich und vielleicht auch noch die Familie ernähren soll – dieses schreckliche Gefühl kann jeder nachempfinden, der Angst um seinen Arbeitsplatz hat oder schon mal hatte, der zum Beispiel alt oder krank geworden ist. Aber haben nicht alle, die eine solche Lebensleistung vollbracht haben, Respekt und Würde verdient? Die vier Tiere treffen sich nacheinander in der Geschichte. Sie lernen sich eher zufällig kennen und beschließen, gemeinsam zu fliehen und als Bremer Stadtmusikanten nach Bremen zu gehen. Diese spontane Offenheit mag manchen überraschen, denn echte Bremer wirken auf Fremde eher abweisend und kühl. Doch in Bremen weiß man: Mit wem man ein Schicksal teilt und Freundschaft schließt – diese Bindung besteht ein Leben lang. Bremer sind treu. Auf ihrem Weg nach Bremen müssen die vier Tiere im Wald übernachten und entdecken dort ein Räuberhaus. Natürlich muss es ein Räuberhaus sein, denn die einfachen und ehrlichen Bremer hassen Ungerechtigkeit wie die Pest und wollen sich gerne wie Robin Hood fühlen und handeln. (Natürlich gibt es auch in Bremen „schwarze Schafe“, Räuber und Bosse – ihr werdet sie noch kennen lernen …) In der berühmten Pose, aufeinander gestellt und mit lautem „Gesang“ aus den verschiedenen Tierlauten, erschrecken und verjagen die Bremer Stadtmusikanten die Räuber. Anschließend verschlingen sie deren Essen und übernehmen kurzerhand das ganze Räuberhaus als ihr Nachtlager. Einer der Räuber wird in der Nacht zum Haus zurückgeschickt, um die Lage zu erkunden und die Rückeroberung vorzubereiten. Er wird sehr trickreich von den vier Freunden erneut und endgültig verjagt. Das war klar, denn Bremer sind einfach clever! Den Bremer Stadtmusikanten gefällt das Räuberhaus so gut, dass sie beschließen, für immer dort zu bleiben. Sie gründen also eine WG, eine Wohngemeinschaft. Angesichts ihres Alters mögen manche vielleicht meinen, sie gründeten wohl eher das erste Seniorenheim von Bremen und Umzu. Doch einige wichtige Fragen bleiben offen: 1. Warum sind sie zwar in der Geschichte nie in Bremen angekommen, werden aber Bremer Stadtmusikanten genannt und als solche weltweit akzeptiert? 2. Geht es in dem Märchen vielleicht wirklich um die Erfindung des Seniorenheims? Oder vielmehr darum, sich gemeinsam ein neues, tierisch gutes Leben aufzubauen? 3. Ja, und welche Lieder haben die Vier denn nun eigentlich gesungen beziehungsweise gespielt? 4. Diese Fragen sind mir so lange im Kopf herum geschwirrt, bis diese neue Geschichte entstanden ist. Sie spielt in der heutigen Zeit. Genau jetzt. Wo? Na, selbstverständlich in Bremen! Herzliche Grüße, eure Maria Hunter-Marx
Mit Kindern redet ja keiner
Als Charlotte neun Jahre alt ist, verändert sich ihr Leben plötzlich. Grund dafür ist ihre Mutter. Die hat mit einem Mal furchtbare Wutausbrüche, dann wieder sitzt sie stundenlang stumm auf dem Sofa und rührt sich kaum. Was eigentlich los ist, erfährt Charlotte nicht, denn mit Kindern redet ja keiner. Ganz klar: Charlotte braucht dringend jemanden, dem sie sich anvertrauen kann.Wie Charlotte es schafft mit der Situation und ihrer kranken Mutter umzugehen, davon erzählt Kirsten Boie unvergleichlich feinfühlig und mit großer Wahrhaftigkeit: ein wunderbares Mutmachbuch!Mit Vignetten von Philip Waechter Autorenportrait Kirsten Boie wurde 1950 in Hamburg geboren, wo sie noch heute lebt. Sie studierte Deutsch und Englisch, promovierte in Literaturwissenschaften und war Lehrerin, bevor sie für Kinder und Jugendliche zu schreiben begann. Sie zählt zu den renommiertesten Autorinnen des modernen Kinder- und Jugendromans und wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Großen Preis der Akademie Volkach und dem Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr Gesamtwerk.Waechter, PhilipPhilip Waechterwurde 1968 geboren. Er studierte Kommunikationsdesign mit dem Schwerpunkt Illustration an der Fachhochschule Mainz. Heute arbeitet er als freier Graphiker und Illustrator in der Ateliergemeinschaft LABOR in Frankfurt am Main.
Steffi und Micha - Unternehmen Zeltlager
"Das verstehst du nicht! Frag nicht immer dazwischen, wenn Erwachsene reden!" Diese Sätze kann Steffi nicht ausstehen. Sie will wissen, warum Papa arbeitslos werden soll! Sie will nicht den Mund halten, wenn einer an die Mauer des Schulhauses gesprüht hat: "Ausländer raus". Und - sie will und sie will mit auf das Kindercamp der Rotfüchse. Aber Papa sagt strikt: "Nein!" Zusammen mit Micha, ihrem Freund, heckt Steffi einen tollen Plan aus...
Das Kind ohne Schatten
Am Strand einer seltsamen Insel entdeckt Max ein geheimnisvolless Mädchen: das Kind ohne Schatten. Es will von der Insel fliehen, will einen Schatten bekommen und ein richtiger Mensch werden. Max, seine Schwester Trulla und ihre Freunde wollen dem Mädchen helfen. Sie ahnen nicht, auf was für ein Abenteuer sie sich einlassen.
Die junge Garde
Der Roman die junge Garde basiert auf der wirklichen Geschichte des bewaffneten Widerstands der sowjetischen Jugend gegen die faschistischen Besatzer in der Stadt Krasnodon, die im Donez-Becken liegt. Am 20. Juli 1942 besetzen die deutschen Faschisten die Stadt und die Gräueltaten nehmen ihren Anfang. Im August werden von den deutschen Henkern 58 Menschen lebendig im Stadtpark begraben. Die Stimmung, die unter der nicht mehr aus der Stadt entkommenen Sowjetjugend herrscht, wird durch die Worte des sechzehnjährigen Komsomolzen Oleg Koschewoi charakterisiert: „Nein, das kann man nicht länger ertragen!“ Er organisiert im September 1942 die illegale Gruppe „Junge Garde“, die im Oktober schon 103 Mitglieder zählt. Wichtig ist auch, dass die Widerstandstätigkeit der „Jungen Garde“ von der illegalen bolschewistischen Partei angeleitet wird. Ihnen wird von erfahrenen Kämpfern geholfen, organisiert, mit Ausdauer und Standhaftigkeit zu arbeiten, um sich in den ständig wechselnden Verhältnissen der Illegalität zurechtzufinden und bewähren zu können.Vier Monate arbeitet die „Jugend Garde“. Sie tötet deutsche Soldaten und Polizisten und sammelt Waffen, um beim Herannahen der Roten Armee einen Aufstand organisieren zu können.Die junge Garde ist ein bewegender Roman besonders für Jugendliche. Er hilft, Klarheit über den Kampf für eine bessere Zukunft zu bekommen.
Der einarmige Boxer, eine Liebesgeschichte
Feri. Ein Sommer. Und Milan, der einarmige Boxer, in den Feri sich verliebt hat. Feri, die bisher immer so vernünftig war, wollte ein Mal etwas Unvernünftiges tun. Jetzt ist sie schwanger. Nach dem ersten Schock sucht sie Hilfe. Aber wie viel Verlass ist auf ihre Freundinnen? Und sind ihre Eltern wirklich so verständnisvoll? Gegen alle Widerstände trifft Feri eine Entscheidung, die ihr niemand zugetraut hätte. Rezension "Berührend." Westfälische Nachrichten, 16.9.2016 "Klaus Kordon beschreibt in 'Der einarmige Boxer' einfühlsam und detailliert die Gefühlswelt, die mit einer plötzlichen Schwangerschaft im Teenageralter einhergehen kann. [...] ein ganz besonderes Juwel." Lisa Lenz, Solinger Tageblatt, 15.9.2016 Autorenportrait Klaus Kordon, geboren 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter, studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Heute lebt er als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Kordon, der als »Chronist der deutschen Geschichte« gilt, veröffentlichte neben zahlreichen Kinderbüchern viele historische Romane, darunter den autobiographische Roman Krokodil im Nacken (Deutscher Jugendliteraturpreis; nominiert für den Deutschen Bücherpreis). Viele seiner Bücher wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt Kordon den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg, den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und, 2016, den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises. "Kordon versteht sich als ein Autor, der zuallererst eine Geschichte erzählen möchte. Diese Geschichte gestaltet er poetisch, spannend, aktuell. Sie soll dem Leser Spaß machen. Dies gelingt ihm vor allem wegen seiner feinen Beobachtungsgabe, verbunden mit einem ganz natürlichen Verhältnis zu den von ihm dargestellten, denkenden, fühlenden und handelnden Personen. Er lebt mit ihnen, spricht ihre Sprache, gräbt sie als Außenseiter, als Freunde, als Hilfsbedürftige oder als Helfer, als Leidende, die nicht ohne Hoffnung bleiben, in das Gedächtnis seiner Leser ein." jugendbuch-magazin
Lilo, das Eisbärmädchen
Kinderbuch, Bilderbuch, Malbuch und Musikbuch zum Umweltthema Nach dem prämierten Theaterstück für Kinder Mit Audio-CD, Liedtexten, Akkorden und Gitarrengriffen Themen des für Kinder ab 8 Jahren geeigneten Buches des Gelsenkirchener Autors und Künstlers Norbert Labatzki sind das sich erwärmende Klima und die bedrohte Umwelt. Die Schulkinder Alex, Luis und Jele sind in der Mathestunde, da entdeckt Jule plötzlich Lilo, das Eisbärmädchen, unter ihrem Tisch. Die Kinder wagen mit Lilo ein Abenteuer – sie gehen auf Fahrt, denn Lilo will zu ihrem Freund Paul, dem Pinguin.
Kind aller Völker
Als seine Frau von den holländischen Kolonialherren verschleppt wird, regt sich in Minke, einem jungen javanischen Journalisten, der Widerstand. Sein anfänglich überschwänglicher Glaube an die "Europäisierung" wird schwer erschüttert und weicht einer wachsenden Skepsis. Zusammen mit einer Bauernfamilie wagt er es, sich gegen die Landnahme der Holländer aufzulehnen. _____________________________________________________________ Pramoedya Ananta Toer, geboren 1925, ist der bedeutendste zeitgenössische Autor Indonesiens. 1965 bis 1979 war er als politischer Gefangener auf die abgelegene Molukkeninsel Buru verbannt, dort entstand sein Hauptwerk, die Tetralogie "Bücher der Insel Buru". Nach der Freilassung 1979 lie er sich in Jakarta nieder, stand jedoch weiterhin unter Stadtarrest, seine Bücher wurde verboten. Erst seit dem Fall des Diktators Suharto 1998 kann er sich wieder frei bewegen. 1988 erhielt er den PEN Freedom-to-Write Award, 1995 den philippinischen Ramon-Magsaysay-Award. 1999 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Michigan verliehen.
Der Traum von Olympia
Ausgezeichnet mit dem Luchs des Jahres 2015. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2016, Kategorie Sachbuch . Dass Reinhard Kleist in der Lage ist, schwierigste historische Themen in einer Graphic Novel umzusetzen, hat er mit "Der Boxer" bewiesen. Jetzt nimmt er ein aktuelles Thema anhand einer wahren Geschichte auf:Die Sprinterin Samia Yusuf Omar vertrat Somalia bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking. In ihrer Heimat wurde sie jedoch von islamistischen Extremisten bedroht, die ablehnen, dass Frauen Sport treiben. In der Hoffnung, an der Olympiade in London teilnehmen zu können, versuchte sie die Flucht nach Europa. Samia Yusuf Omar ertrank 2012 im Alter von 21 Jahren vor der Küste Maltas im Mittelmeer. Rezension "Ein atemloses Abenteuer.", stern, Matthias Schmidt, 05.02.2015 20151104 Autorenportrait Geboren wurde Reinhard Kleist 1970 in der Nähe von Köln. Er studierte Grafik und Design in Münster und zog 1996 nach Berlin, wo er seitdem lebt und sich heute mit den Comic-Zeichnern Fil, Mawil, Andreas Michalke und Naomi Fearn ein Atelier teilt. Er veröffentlichte zahlreiche Comics. Neben seinen Comicarbeiten schuf Reinhard Kleist Illustrationen für Bücher von H.C. Artmann und J.G. Ballard und für Plattencover von Terrorgruppe und Bear Family Records. Darüber hinaus verschönerte er diverse Hausfassaden in Berlin und war als Artdirector für Trickfilme tätig. Reinhard Kleist erhielt für seine Comics bereits mehrere Preise.
Train Kids
Fernando hatte sie gewarnt: "Von hundert Leuten, die über den Fluss gehen, packen es gerade mal drei bis zur Grenze im Norden und einer schafft's rüber."Zu fünft brechen sie auf: Miguel, Fernando, Emilio, Jaz und Ángel. Die Jugendlichen haben sich erst vor Kurzem kennengelernt, aber sie haben ein gemeinsames Ziel - es über die Grenze in die USA zu schaffen. Wenn sie zusammenhalten, haben sie vielleicht eine Chance. Vor ihnen liegen mehr als zweieinhalbtausend Kilometer durch ganz Mexiko, die sie als blinde Passagiere auf Güterzügen zurücklegen. Doch nicht nur Hunger und Durst, Hitze und Kälte sind ihre Gegner. Auf den Zügen herrschen eigene Gesetze und unterwegs lauern zahlreiche Gefahren: Unfälle, Banditen, korrupte Polizisten, Drogenhändler und Menschenschmuggler. Werden sie ihr Ziel im Norden erreichen?- Nachwort mit Hintergrundinformationen und Fotos des Autors Rezension "In Zeiten, in denen sich Europa zur Festung ausbaut und sich Wohlgenährte gegen Flüchtlinge abschotten, bringt uns Dirk Reinhardt die Menschen hinter den Zahlen nahe. Verlässlich recherchierte Fakten, authentische Schicksale. Aufklärung im besten Sinne. Hochaktuell!" (Michaela Böhm, freie Journalistin, Frankfurt/Main. In: Bücher-Medien-Magazin HITS für KIDS, Print-Ausgabe 44/2015) Autorenportrait Dirk Reinhardt, geboren 1963, studierte Germanistik und Geschichte und arbeitet derzeit als freier Journalist. 2016 wurde er mit dem "Friedrich-Gerstäcker-Preis für Jugendliteratur" der Stadt Braunschweig ausgezeichnet. Dirk Reinhardt wohnt in Münster.
Bet empört sich
Bet, eigentlich Elisabetta, hat ein Credo: Wenn du etwas zu sagen hast, dann sag es. Und wenn du dabei schreien musst, heißt das, dass sich die Mühe lohnt.Die Siebzehnjährige mit dem Charakter "einer jungen Apachin" und dem Herz am rechten Fleck steht mit der Welt auf Kriegsfuß mit ihrer Mutter, den Schwachköpfen aus der Schule und auch mit sich selbst. Sie lebt in Turin, einer Stadt, die einem wie eine warme Höhle oder wie eine kalte Mauer vorkommen kann. Zum Glück ist da ihre Freundin Viola. Und auch Andrea, ihr engagierter Schulkamerad, ist "ganz in Ordnung", denn als ihrer Mutter die Kündigung droht, unterstützt er sie bei einer Streikaktion. Doch als diese gewaltsam aufgelöst wird, spürt Bet Enttäuschung und Frustration. Und noch mehr: Sie ist empört!Über die herrschende Ungerechtigkeit, die Chancenungleichheit und Perspektivlosigkeit von jungen Menschen, die Ausweglosigkeit, die sie umgibt. Während im ganzen Land Studenten und Arbeiter zu Großdemonstrationen zusammenfinden, um gegen die Zustände zu protestieren, entschließt sich Bet zu einer Tat, die ungeahnte Folgen hat Christian Frascella erzählt mit viel Charme und Esprit von einer jungen Frau mit einem weichen Herzen und viel Zivilcourage. Bet erkennt auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden, dass sie nur für etwas glühen muss, um auf die schwarz-weiße Welt da draußen ein Licht zu werfen. Autorenportrait Christian Frascella, 1973 in Turin geboren, hatte verschiedene Jobs, u.a. als Militäringenieur, Fabrikarbeiter und Telefonist. Christian Frascella lebt als freier Autor in Turin.
Lauf, Junge, lauf
Auf der Kinder- und Jugendbuchliste SR, WDR, Radio Bremen, Sommer 2004; Ausgezeichnet mit 'Die besten 7 Bücher für junge Leser', 05/2004. Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2005, Kategorie Jugendbuch. "Wie der kleine Jurek durch den Krieg kommt, das ist so ungeheuerlich wie im Simplizissimus: Er hat ein wenig Glück in einer grausamen Welt. Seine Flucht gibt Menschen Gelegenheit sich gut oder böse zu verhalten. Eine Lehre, herzerweichend." BuchMarktJurek ist ungefähr neun, als ihm die Flucht aus dem Warschauer Ghetto gelingt und er sich allein durch die Wälder schlagen muss, bis zum Ende des Krieges. Er lernt, wie man auf Bäumen schläft und mit der Schleuder Eichhörnchen erlegt. Doch die Einsamkeit treibt ihn immer wieder in die Dörfer. Dort trifft Jurek Menschen, die ihm helfen, und solche, die ihn verraten werden.Ein ergreifendes Buch, das auf einer authentischen Geschichte basiert. Rezension "Erschütternd, dicht und packend erzählt Uri Orlev eine authentische Geschichte, wobei der historische Hintergrund weitgehend ausgeblendet bleibt. Dem Leser werden die geschilderten Erlebnisse unmittelbar erfahrbar, ihm bleibt es überlassen, die Gefühlswelt des Protagonisten auszuloten. Ein erschreckendes, schwer zu verkraftendes Werk, für das die Übersetzerin Mirjam Pressler eine ruhige und nüchterne, fast karge Sprache gefunden hat." Die Kritikerjury des Deutschen Jugendliteraturpreises "Ein sehr glaubwürdiges Buch, dessen literarische Kraft darin liegt, wie Orlev diese Geschichte erzählt. Ein Muss für junge Leser." Shulamit Gilboa, Yedioth Ahronoth "Ein ergreifender Jugendroman. ... Es gibt bereits viele Bücher zur Zeit des Nationalsozialismus, aber dem Grandseigneur der israelischen Jugendliteratur ist mit diesem Roman ein besonderes Buch gelungen. Fast scheint es, als sei es der Fantasie des Autors entsprungen, denn die Schicksalsschläge, die der kleine Srulik zu erleiden hat, sind unglaublich. Uri Orlev erzählt diese bis zuletzt spannende Geschichte mit viel Gefühl und Beobachtungsgabe wie einen Abenteuerroman mit leichter Hand aus der kindlichen Perspektive in der bewährten Übersetzung von Mirjam Pressler. Damit ist ihm ein wunderbarer Roman gelungen, der Mut macht und nicht nur junge Leser begeistern wird." Der Tagesspiegel "Orlev erzählt diese authentische Geschichte ergreifend, aber ohne Pessimismus. Jurek behauptet sich wie ein Erwachsener. Und doch schützt ihn sein Alter, weil er viele Gefahren mit kindlicher Abenteuerlust bewältigt. Junge Leser wird das sicher mehr bewegen als Geschichtszahlen und Pathos. Auf beides verzichtet Orlev. Wer das Buch liest - Jung und Alt - fühlt hautnah mit, sorgt sich um Jurek, bewundert Jurek, trauert und weint mit Jurek." Die Welt "Eine ungeheuer dichte und packende Handlung - ein erschütterndes und spannendes Buch. Die deutsche Übersetzung durch die versierte Mirjam Pressler bewahrt geschickt den Stil der nüchternen Tatsachenreihung." DIE ZEIT "Was sich wie ein Abenteuer liest, war der unaufhörliche Kampf ums nackte Überleben. 'Lauf, Junge, lauf' richtet sich keineswegs ausschließlich nur an Jugendliche, es ist auch für die Erwachsenen geschrieben, deren Kenntnisse über die Vergangenheit dürftig sind oder schon verblasst. Und mit dieser Vergangenheit leben zu lernen, sie als ein Ereignis anzusehen, das sich niemals wiederholen darf - daraus zieht das Buch von Orlev seinen Sinn und Zweck." Frankfurter Rundschau "Uri Orlev hat aufgeschrieben, was nicht vergessen werden darf. Er hat dies für Jugendliche in einer nüchtern-klaren Sprache voller Herzlichkeit getan, als einfühlsame Erzählung eines Jungen, der auf Bäumen schlafen und Schnecken essen muss, weil man ihm alles genommen hat." General Anzeiger Bonn "Ein anrührendes Dokument, das junge und erwachsene Leser in atemloser Spannung hält." Kinder- und Jugendbuchliste Saarländischer Rundfunk und radiobremen "Eine hervorragende Darstellung deutscher Vergangenheitsbewältigung, ideal auch für den Unterricht oder als Diskussionsgrundlage." Der kleine Bund, Schweiz "Lauf, Junge, lauf ist ein Buch über den Holocaust, spannend, erschütternd und an der Wahrheit entlang geschrieben. Orlev hat sich nicht von seinen Gefühlen überwältigen lassen. Souverän und nüchtern bändigt er den erschütternden Stoff mit scheinbar leichter Hand." Jüdische Allgemeine Autorenportrait Uri Orlev, geb. 1931 in Warschau, lebt seit 1945 in Israel. Er ist einer der renommierten Schriftsteller seines Landes und erhielt 1996 für sein Gesamtwerk den Hans-Christian-Andersen-Preis. Personenportrait Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren - ein uneheliches Kind jüdischer Abstammung, das bei Pflegeeltern aufwuchs. In Frankfurt besuchte sie die Hochschule für Bildende Künste. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter und fünf Enkelkinder. Die Liste der Berufe, die sie ausgeübt hat, ist lang. Ihre ersten Bücher schrieb sie nachts, neben Beruf, Familie und Haushalt.Gleich für ihre ersten Roman bekam sie den Oldenburger Jugendbuchpreis. Seit vielen Jahren schreibt sie hauptberuflich für und über Kinder und ihre Probleme. Für ihre eigenen Bücher und die Übersetzungen aus dem Hebräischen und dem niederländisch-flämischen Sprachraum hat Mirjam Pressler viele Preise und Auszeichnungen erhalten, 1998 wurde sie mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache und 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk. 2013 erhielt sie die Buber-Rosenzweig-Medaille.Mirjam Pressler lebt in der Nähe von München.
Nanas Liebe
Vor dem Hintergrund einer wahren Begebenheit erzählt der junge Südafrikaner Sonwabiso Ngcowa die berührende Geschichte des lesbischen Mädchens Nana.Nana wächst in ärmlichen Verhältnissen, aber umsorgt von der geliebten Großmutter, auf dem Land auf. Als diese in finanzielle Not gerät, muss die 14jährige zu ihren Eltern ziehen, die am Rande von Kapstadt im Township Masi leben. Der unerwartet liebevolle Empfang durch die Familie hilft ihr über den Trennungsschmerz hinweg. In Nanas neuer Schule haben die Mädchen nur eins im Kopf: das richtige Outfit und Jungs! Nana fühlt sich fremd, weil sie die Leidenschaft der anderen nicht teilt. Erst als sie sich in Agnes, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, verliebt, beginnt sie, sich selbst zu verstehen. Nana erfährt nun beides: großes Glück und die Angst vor Ablehnung und brutaler Gewalt. Denn obwohl das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung in Südafrika im Gesetz verankert ist, ist die Stimmung gegen die Abartigen offen aggressiv. Der Weg, den Nana für ihre Liebe gehen muss, ist steinig, aber das Mädchen lässt sich nicht beirren, und irgendwann kommt sie an in ihrem eigenen Leben. Personenportrait Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren 1955 in Berlin, lebt als Mitbegründer der Stiftung HOKISA (Home for Kids in South Africa) seit 2001 in Kapstadt. Seine Romane und Sachbücher waren u.a. nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und den Oldenburger Kinder- und Jugendbuchpreis. 2001 erhielt er den Gustav-Heinemann-Friedenspreis, 2009 die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Heidelberg.
Wie Spucke im Sand
Die dreizehnjährige Munli soll mit dem brutalen Adoor Ram verheiratet werden. Sie flieht aus ihrem indischen Dorf und schließt sich den Rebellen in den Bergen an. Dort verliebt sie sich in den jungen Ketaki. Doch Munli hält die Plünderungen und die Gewalt der Gesetzlosen nicht länger aus und sie entkommt nach Allahabad. Was hält die große Stadt für sie bereit? Ein authentischer und spannender Abenteuerroman über das Schicksal eines starken Mädchens. Klaus Kordon, geb. 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter. Er studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Klaus Kordon ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und lebt heute als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Zahlreiche seiner Veröffentlichungen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den "Alex-Wedding-Preis" der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg und 2013 wurde er mit dem "Großen Verdienstkreuz" der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
Das Herz des Affen
Ein Affe lebt in einem Feigenbaum am Ufer eines Flusses. Unter dem Baum tummeln sich zwei Krokodile im Wasser. Die Krokodilsfrau, die den Affen Tag für Tag beobachtet, möchte unbedingt das Herz des Affen haben. Also wendet der Krokodilsmann eine List an, um den Affen vom Baum zu locken. Doch der Affe ist schlauer als das Krokodilspaar gedacht hat.
Kako, der Schreckliche
Kako kommt eines Tages in einer Kiste aus Afrika im Pariser Zoo an. Zoowärter Simon kümmert sich mit viel Liebe und Hingabe um das kleine Nilpferd. Es wächst zu einem stattlichen Tier heran, wird zum Zuschauermagnet und bekommt dank seiner riesigen Stoßzähne den Namen Der Schreckliche. Dabei ist er liebenswert und pflegeleicht. Bis eines Tages ... Rezension Das Ende schockiert im ersten Moment. Doch es zeigt, dass wilde Tiere bei aller Zähmung eben wilde Tiere bleiben. Und das versteht auch jedes Kind, das fragt, warum Kako das gemacht hat. DIE ZEIT Gerade weil die Geschichte so "echt" ist, können die kleinen Leser etwas vom Leben eines wilden Tieres im Zoo verstehen. Inhaltlich und optisch ein Höhepunkt! FAZ.net
Das Fieber
Herbst 1918 : Die Spanische Grippe hat die Welt bereits im Griff. Aber für Cleo ist sie weit weg, sie ist mit sich selbst und ihrer Zukunft beschäftigt: Heiraten, Bohemien werden oder an die Universität?Doch die Gegenwart holt Cleo bald brutal ein. Die Seuche erreicht ihre Heimatstadt: Schulen, Geschäfte, Theater schließen - das öffentliche Leben kommt zum Stillstand. Und die Zahl der Opfer wächst: Nicht Kleinkinder und Alte, sondern vor allem Menschen in der Blüte ihres Lebens sterben. Als das Rote Kreuz freiwillige Helfer sucht, beschließt Cleo, nicht mehr untätig zu sein. Selbst wenn es den Tod bedeuten könnte. Autorenportrait Makiia Lucier ist auf der pazifischen Insel Guam aufgewachsen, hat Publizistik und Bibliothekswissenschaft studiert und lebt heute in dem Universitätsstädtchen Moscow, Idaho.
Die Reise nach Ägypten
Zum Lachen und zum Weinen schön.Eines Tages findet Schwester Salvadora einen kleinen Jungen vor der Türschwelle des Kinderkrankenhauses in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas. Er heißt Filemón, ist etwa sechs Jahre alt und sehr krank. Filemón bleibt in der Obhut der Schwester, und Doktor Fernando Silva, Arzt des Hauses, kümmert sich um ihn. Groß sind die Sorgen, die sich beide um den Jungen machen, bis Filemón einen Wunsch vorträgt, der die Herzen aller öffnet. Und ein kleines Wunder bewirkt. Rezension "Zum Lachen und zum Weinen schön."Markus Eggert, literaturlounge.eu 12.10.2016 Autorenportrait Hermann Schulz, geb. 1938 in Ostafrika, leitete viele Jahre den Peter Hammer Verlag. Reisen führten ihn in mehr als fünfzig Länder. Er schreibt Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt.
Man wird doch wohl mal wütend werden dürfen
Zum Lachen und zum Weinen schön.Eines Tages findet Schwester Salvadora einen kleinen Jungen vor der Türschwelle des Kinderkrankenhauses in Managua, der Hauptstadt Nicaraguas. Er heißt Filemón, ist etwa sechs Jahre alt und sehr krank. Filemón bleibt in der Obhut der Schwester, und Doktor Fernando Silva, Arzt des Hauses, kümmert sich um ihn. Groß sind die Sorgen, die sich beide um den Jungen machen, bis Filemón einen Wunsch vorträgt, der die Herzen aller öffnet. Und ein kleines Wunder bewirkt. Rezension "Zum Lachen und zum Weinen schön."Markus Eggert, literaturlounge.eu 12.10.2016 Autorenportrait Hermann Schulz, geb. 1938 in Ostafrika, leitete viele Jahre den Peter Hammer Verlag. Reisen führten ihn in mehr als fünfzig Länder. Er schreibt Romane, Sachbücher, Kinder- und Jugendbücher, für die er zahlreiche Auszeichnungen erhielt.
Rotkäppchen hat keine Lust
Wieder einmal ist der Wolf alleine in seiner Höhle aufgewacht. Er hat Hunger und er fühlt sich bitter. Von seiner Großmutter hat er gelernt: Wer sich bitter fühlt, muss ein süßes Kind fressen! Gesagt, getan. Der Wolf legt sich auf die Lauer und schon nach kurzer Zeit kommt tatsächlich ein Mädchen des Weges. Es trägt eine rote Mütze, hat einen Korb mit Geschenken dabei und: Es ist sehr, sehr schlecht gelaunt ....