Produktinformationen "Marx/Engels, Manifest der kommunistischen Partei"
Am Vorabend der bürgerlichen Revolution von 1848 erschien dieses erste kommunistische Programm. Sein Schluss hat nichts an Aktualität verloren: „Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts zu verlieren in ihr als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“
Autor:
Friedrich Engels, Karl Marx
Erschienen:
Verlag für fremdsprachige Literatur Peking
Format:
Taschenbuch
Seitenzahl:
84 Seiten
Sprache:
Deutsch
Stichwort:
Klassiker des Marxismus-Leninismus
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Kapitalismuskritik ist wieder in "Mode", prägt den Zeitgeist und bleibt doch meist an der Oberfläche. Anders bei Karl Marx: Ihm ist es wie keinem anderen Ökonomen vor bereits 150 Jahren gelungen, die aberwitzigen Bewegungen des Kapitals und seinen Hang zur Selbstzerstörung zu beleuchten, vor allem wenn es sich um eine ungezügelte kapitalistische Marktwirtschaft handelt. Er beschreibt die historisch neuartigen Wachstumschancen dieser Wirtschaftsweise ebenso klarsichtig wie ihre dunklen Seiten. Und er gibt Antworten auf die Frage nach sozialer Gerechtigkeit. Die Kritik der Politischen Ökonomie gehört zum Hauptwerk des Autors und ist der erste Band seiner in drei Teilen veröffentlichten Kapitalismuskritik.
Sprecher: Gert Heidenreich, geboren 1944 in Eberswalde, lebt in der Nähe von München. Sein Werk umfaßt Romane, Erzählungen, Gedichte, Essays, Theaterstücke und Arbeiten für Funk und Fernsehen. Er wurde u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis (1986), dem Literaturpreis der Stadt München (1990), dem Phantastik-Preis (1995) sowie dem Marieluise-Fleisser-Preis (1998) ausgezeichnet. 1991-1995 Präsident des deutschen P.E.N.-Clubs (West).
Mit seiner 1892 in der endgültigen Fassung veröffentlichten Schrift zur Entwicklungsgeschichte der menschlichen Gesellschaft gilt Friedrich Engels als unmittelbarer Vorläufer der modernen Wirtschafts- und Staatssoziologie. Zunächst betrachtet der Autor die schrittweise Entwicklung von der barbarischen Urgesellschaft bis zur Durchsetzung der Zivilisation in Gestalt des römischen Reichs. In einem zweiten Schritt parallelisiert Engels diesen Prozess dann mit der Entstehung der verschiedenen Familienformen und der daraus hervorgehenden Vorstellung des Privateigentums.
Am Vorabend der bürgerlichen Revolution von 1848 erschien dieses erste kommunistische Programm. Sein Schluss hat nichts an Aktualität verloren: „Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts zu verlieren in ihr als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“
London 1856: Karl Marx, von seinen Freunden »Mohr« genannt, lernt den dreizehnjährigen Joe Kling kennen, dessen Familie in erdrückender Armut lebt. Der Junge arbeitet in einer Baumwollspinnerei, zwölf Stunden täglich. Sein Bruder Billy geht als Anführer der »Rabenbande« seinen eigenen Weg. Er meint, Joe über dessen neue Bekanntschaft aufklären zu müssen: »Ein Mann mit Silberknauf am Stock und mit Zylinderhut und allem Drum und Dran ... der hat Zaster.« Dass die Familie des Emigranten Karl Marx mit ihren Kindern von spärlich fließenden Honoraren für Zeitungsartikel lebt, weiß Billy nicht. Trotz der widrigen Umstände schafft es Marx, den Klings auf seine Weise zu helfen.
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Vilmos Korn (1899 - 1970) war als Journalist und Schriftsteller tätig und gehörte 1945 zu den Mitbegründern des Kulturbundes. Ilse Korn (1907-1975) arbeitete als Bibliothekarin und war maßgeblich an der landesweiten Gründung von Kinderbibliotheken beteiligt. Das gemeinsam verfasste Buch 'Mohr und die Raben von London' erschien 1962 und wurde 1969 von der DEFA verfilmt.
Die Pariser Commune dauerte 72 Tage und war der erste Versuch, Sozialismus in die Tat umzusetzen. Auf einzigartige Weise kämpfte ein großer Teil der Pariser Bevölkerung gemeinsam für eine befreite Stadt: frei von Monarchie, von Besetzung und auch von der Macht des Kapitals. In den wenigen Wochen wurden konkrete Maßnahmen für die rechtliche Gleichstellung von Frauen und Männern, für die Befreiung der Armen von Pfandschulden, für die Senkung der Mieten, für ein Recht auf Bildung für alle umgesetzt.
Viele Frauen kämpften in der Commune für diese Rechte und eine bessere Zukunft der Bevölkerung, allen voran Louise Michel als Lehrerin, Sanitäterin und Mitglied des bewaffneten Kampfes. Für sie endete die Hoffnung der 72 Tage in der Deportation, doch Michel wurde zur Ikone.
Mit diesem Buch - 25 Jahre nach der Niederschlagung geschrieben - gelingt es ihr durch präzise Berichterstattung und gleichzeitig kämpferisch-polemische Parteilichkeit, die Ursachen für die Bewegung zu erklären und ihre Erfolge sowie ihr Scheitern nachzuzeichnen. Wir erfahren aus der unmittelbaren Sicht einer Kommunardin, was es hieß, den revolutionären Traum zu leben, aber auch, was es bedeutete, die blutige Rache des Kapitals und der Bourgeoisie auf sich zu ziehen.
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Louise Michel (1830-1905), Revolutionärin, Kommunardin und später Anarchistin, war eine zentrale Gestalt der Pariser Commune. Sie organisierte nicht nur die Versorgung der Hungernden und Verwundeten, sondern leitete ein Frauenbataillon im Kampf gegen die Reaktion. Nach der blutigen Niederschlagung der Bewegung machte man Michel den Prozess. Nach 20 Monaten Gefängnis wurde sie in die Strafkolonie Neukaledonien deportiert. Dort suchte Michel Kontakt zur indigenen Bevölkerung, erlernte die Sprache der Kanaken und zeichnete als erste ihre Lieder und Sagen auf. 1880 konnte Michel nach einer Generalamnestie nach Europa zurückkehren, schrieb Aufsätze und Bücher und war als charismatische Vortragsrednerin international gefragt. Louise Michel starb am 9. Jänner 1905 in Marseille. Der Trauerzug zu ihrer Beerdigung wurde von Hunderttausenden begleitet. Ihr Mut im Kampf, ihre Unerschrockenheit vor Gericht sind legendär. Als Michel im Dezember 1871 vor das Kriegsgericht gebracht wurde, trotzte sie ihren Richtern und verteidigte die Pariser Commune: »Ich will mich nicht verteidigen, und ich will nicht verteidigt werden. Ich übernehme die Verantwortung für alle meine Taten. [...] Man wirft mir vor, Komplizin der Kommune gewesen zu sein. Selbstverständlich war ich das, denn die Kommune wollte vor allem die soziale Revolution, und die soziale Revolution ist, was ich mir am sehnlichsten wünsche.«
Eva Geber, Grafikerin, Autorin, Kulturpublizistin (u. a. Neuedition von Werken Rosa Mayreders); 35 Jahre AUF-Redaktion; zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitschriften und Anthologien. Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Wiener Frauenpreis 2009. Für ihr Buch »Der Typus der kämpfenden Frau« erhielt sie den Bruno-Kreisky-Anerkennungspreis 2013.
Teil 2 aus der Reihe "Dem Antikommunismus keine Chance - wie aktuell sind die Klassiker des Marxismus-Leninismus?"
DVD-Video, PAL, Länge 45 min., Audio: Deutsch/Stereo
Sechs wesentliche Bestandteile der Lehre von Karl Marx
Die Weltanschauung des dialektischen und historischen Materialismus
Die grundlegende Einheit von Mensch und Natur
Die politische Ökonomie des Marxismus
Die Lehren vom Klassenkampf
Der Kampf um die Befreiung der Frau
Der proletarische Internationalismus
Regulärer Preis:
5,00 €
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