Gib Antikommunismus keine Chance
„Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Kommunismus. Alle Mächte des alten Europa haben sich zu einer heiligen Hetzjagd gegen diese Gespenst verbündet“, schrieben Marx und Engels im Kommunistischen Manifest und das ist aktueller den je. Darum brauchen wir eine Anti-Antikommunismus-Bewegung.
Dazu wollen wir mit spannenden Bücher beitragen: Zum Aufbau des ersten sozialistischen Staates der Welt in Sowjetunion, seine unvergänglichen Erfolge, über den Großen Vaterländischen Krieg und über Stalin. Zwei bedeutende Historiker beleuchten die Lügen und die Wahrheit über ihn und die KPCh legte 1963 ihre grundsätzliche Kritik an die revisionistische Entwicklung nach dem XX. Parteitag vor. Die Auswirkungen auf die deutsche Arbeiterbewegung im authentischen Bericht von Willi Dickhut.
Zimmerwaldkonferenz 2.0 – Kein Frieden ohne gesellschaftliche Veränderung
Zimmerwald 1915: ein kleiner Ort im Berner Mittelland. Geheim und als Vogelkundler getarnt, treffen sich mitten im Ersten Weltkrieg 38 führende Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner aus 11 europäischen Ländern. Die Arbeiter, die breiten Massen und ihre Familien leiden – auf allen Seiten der Grenzen. Die Zimmerwalder hat ein Wunsch zusammengeführt: den Krieg zu beenden, der „Burgfriedenpolitik“ entgegenzutreten. Es wird heiß und kontrovers diskutiert – aber doch ein gemeinsamer Nenner gefunden. Dieser Krieg muss sofort beendet werden! Zimmerwald 1.0 war ein bedeutender Schritt und schrieb Geschichte. Und heute? 110 Jahre später wachsen die Gefahren von Faschismus und Krieg. Zimmerwald 2.0 ist ein neuer Anlauf der kontroversen Diskussion – und der Einigung im Engagement gegen Faschismus und Krieg. Im September 2025 kommen 403 Teilnehmer*innen aus 34 Ländern zusammen, um ihre Friedenskräfte zu bündeln, trotz vieler Differenzen in der Weltanschauung. Diese werden nicht unter den Teppich gekehrt, aber auch nicht zum Hindernis für die gemeinsame Tat. Die Gefahren wachsen – aber „... es ist auch wahr, dass es ein Erwachen des demokratischen und revolutionären Gefühls mit immer klareren fortschrittlichen Nuancen gibt. (...) Der Silberstreif am Horizont ist die Herausbildung des Widerstands der Bevölkerung“ ist die Botschaft der Schlussresolution Zimmerwald 2.0. Das Buch enthält historische Dokumente ebenso wie alle Originalbeiträge und die Schlussresolution der Konferenz vom 6. September 2025 in Zürich.
Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur
' Es ist der vierte Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise" IV. Teil: Die Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur Eine immer schnellere Abfolge von Krisen erschüttert die kapitalistische Gesellschaft: Corona-Pandemie, tiefe Einbrüche der Weltwirtschaft, sozialer Notstand, die begonnene globale Umweltkatastrophe, wachsende Weltkriegsgefahr oder die zunehmende Gefahr des Faschismus. Die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, die Religion und die Kultur versuchen Antworten zu geben, sind aber selbst vom Krisenmodus betroffen. Sie sind bei Weitem nicht »ideologiefrei«, sondern verbreiten die bürgerliche Weltanschauung! Das vorliegende Buch ergreift Partei für die Ideologie der Ausgebeuteten und Unterdrückten dieser Welt und ihre berechtigten kulturellen, ökologischen und sozialen Bedürfnisse. Schonungslos entwickelt es die Kritik an der bürgerlich-dekadenten Kultur, um zugleich alles Wertvolle und Fortschrittliche der menschlichen Kultur zu verteidigen. Das Buch entwickelt befreiende Visionen, wie eine sozialistische Gesellschaft die aufgeworfenen Fragen vorwärtsweisend lösen wird. Es ist der vierte Band in der Buchreihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise«. Einleitung Der vierte Band der Buchreihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise« befasst sich mit der Krise der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Religion und der Kultur. Jede Gesellschaft braucht zum Funktionieren relativ vereinheitlichte weltanschauliche und kulturelle Erklärungen, Normen und Regeln. Mit den Klassengesellschaften entstanden Religionen als historisch erste systematisierte weltanschauliche Grundlagen. Mit der Herausbildung des Kapitalismus, beim Siegeszug von Aufklärung und modernen Naturwissenschaften ging der gesellschaftliche Einfluss der Religionen zurück. Die bürgerliche Ideologie entstand und beanspruchte weltanschauliche Deutungshoheit über die bürgerliche Gesellschaft. Die Entstehung der Arbeiterklasse bildete die materielle Grundlage für die Herausbildung der proletarischen Ideologie. Ihre materialistische Dialektik wurde zeitweilig zur vorherrschenden Methode für forschendes und freies Denken und Handeln in Wissenschaft und Kunst. Die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, die Kunst und die Kultur schlugen im Kampf gegen den Feudalismus bedeutende Schlachten: die Soziologie und Pädagogik der Aufklärung Jean-Jacques Rousseaus, die Musik Ludwig van Beethovens, die Sprache und Literatur Johann Wolfgang von Goethes, die Enzyklopädie Denis Diderots, die Ökonomie David Ricardos oder die Philosophie Immanuel Kants, Georg Wilhelm Friedrich Hegels und Ludwig Feuerbachs. Insbesondere seit der Herausbildung des Imperialismus sahen sich die Herrschenden gezwungen, reaktionäre Rechtfertigungslinien und Verschleierungstaktiken für die kapitalistische Ausbeutergesellschaft anzubieten. Mit der Entstehung der allgemeinen Krisenhaftigkeit des Imperialismus wurden diese zunehmend vielschichtiger und reaktionärer. Schließlich geriet das ganze bürgerliche Betrugssystem selbst in einen fortwährenden Krisenmodus. Der Eintritt in die globale Umweltkatastrophe, die akute Gefahr eines atomaren Dritten Weltkriegs in Wechselwirkung mit einer wachsenden internationalen Tendenz zum Faschismus haben die Menschheit in eine latente Existenzkrise gestürzt. Die Destruktivkräfte des Imperialismus und ihre weltanschaulichen Ausprägungen treten immer abstoßender in Erscheinung. Als Antwort auf die gesellschaftlichen Krisen fördern die Herrschenden verstärkt Religionen sowie halbreligiöse Weltanschauungen wie Anthroposophie oder Esoterik. Die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften sollen den unterdrückten Massen die bürgerliche Gesellschaft nahebringen, sie auf ihre Verhaltensregeln ausrichten und kritischen Geistern illusionäre Irrwege weisen. Sie geben vor, gesellschaftliche Probleme von demokratischen Werten geleitet zu ergründen und zu lösen. Tatsächlich sind sie heute im Wesen Pseudowissenschaften mit der hauptsächlichen Aufgabe, das imperialistische Weltsystem schönzureden und die öffentliche Meinung antikommunistisch zu beeinflussen. Aber die Massen sind wacher und kritischer geworden! Um sie zu manipulieren und zu verwirren, wurde in den »modernen« kapitalistischen Gesellschaften das gesellschaftliche System der kleinbürgerlich-intellektuellen Denkweise geschaffen. Der bürgerliche Kulturbetrieb zielt besonders auf die Gefühle. Neben Elementen der Aufklärung und fortschrittlicher Ausbildung der Lebenskultur erzeugt und verstärkt die bürgerliche Massenkultur heute jedoch die zersetzende und negativistische kleinbürgerliche Denkweise, individuelle Selbstverwirklichung, Karrierismus, Egoismus; sie idealisiert die Nationalstaaten und die bürgerlichen Staats- und Familienverhältnisse und nimmt auch immer mehr dekadente Züge an. Die bürgerliche Geschichtsschreibung hat vor allem die Aufgabe, die herrschenden Verhältnisse zu rechtfertigen und zu idealisieren. Sie verfälscht dazu die Geschichte als eine zufällige Aneinanderreihung von Taten oder Untaten großer Persönlichkeiten und ihrer Gefolgsleute. Die moderne Geschichtsschreibung ignoriert gesellschaftliche Gesetzmäßigkeiten. Sie verleumdet die ehemals sozialistischen Länder und zeichnet ein antikommunistisches Zerrbild von ihnen. Die bürgerliche Pädagogik erzieht die Jugend im Sinne der bürgerlichen Staats- und Familienordnung. Sie suggeriert, dass die kapitalistische Gesellschaft das »Normale« und unantastbar sei. Bürgerliche Soziologie und Politikwissenschaft versuchen, die sich immer häufiger und heftiger entfaltenden gesellschaftlichen Krisen zu rechtfertigen. Das gleicht der unlösbaren Aufgabe einer Quadratur des Kreises. Sie richten das bürgerliche Krisenmanagement auf illusionäre Hoffnungen in die kapitalistische Gesellschaftsordnung oder lösen Weltuntergangsstimmung aus, um die Massen von der Erkenntnis abzuhalten, dass die sozialistische Weltrevolution notwendig und unvermeidlich ist. Das bürgerliche Rechtssystem genießt bis heute zu Unrecht den guten Ruf, »im Namen des Volkes« Gerechtigkeit walten zu lassen. Ihrem Wesen nach praktizieren Gerichte jedoch bürgerliche Klassenjustiz. Ihr Instrumentarium reicht von offener Repression bis zu einem scheinbaren Interessenausgleich zwischen unversöhnlichen Klassengegensätzen. Die bürgerlichen Wirtschaftswissenschaften prahlen mit angeblich wissenschaftlich begründeten Analysen und Prognosen. Tatsächlich bleiben sie weitgehend zweckmotivierte Kaffeesatzleserei im Sinne der Diktatur der Monopole und ihrer Wirtschaftsweisen. Die Agrarwissenschaft kreist als ein Feld der Wirtschaftswissenschaften meist um den konstruierten Hauptwiderspruch zwischen »konventioneller« und »ökologischer« Agrarwirtschaft. In Wirklichkeit besteht er zwischen der monopolistischen Agrarindustrie und den Lebensinteressen der Masse der Bauern, der breiten Massen und der Natur. Goethe gestaltete die deutsche Sprache dialektisch. Seine Werke prägen seither mehr oder weniger die deutsche Literatur. Die Differenziertheit seiner Grammatik, die Exaktheit seiner Begriffe und Formulierungen bleiben vorbildlich. Im System der kleinbürgerlichen Denkweise wuchern dagegen pseudo-kreative Wortspielereien, verschleiernde Begriffsbildungen und eine Verrohung der Sprache. Die Massen in Deutschland zeigen ein gewachsenes Informationsbedürfnis und zunehmendes Kulturniveau. Sie drängen nach selbständiger Meinungsbildung. Dem trägt die kapitalistische Lebenslüge der »freien Medien« scheinbar Rechnung. In Wahrheit verschleiern die monopolisierten Massenmedien nur ihren Zweck – die Manipulation der öffentlichen Meinung in einer raffinierten Mischung aus Wahrheit, Halbwahrheiten und Lügen. Der bürgerliche Sport erzielt durch die Berichterstattung über Profiveranstaltungen in Fernsehen, Radio und Internet sprudelnde Milliardenprofite. Gleichzeitig vermittelt er eine kleinbürgerliche Denk- und Lebensweise des Individualismus, der persönlichen Profilierung, der Konkurrenz, des Karrierismus und des bürgerlichen Nationalismus. Die bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften und Kultur können aber angesichts der kapitalistischen Realität immer weniger die Sehnsucht der Massen nach Klarheit und Perspektive befriedigen. Daraus erwächst die dringliche Notwendigkeit, das freie Denken des wissenschaftlichen Sozialismus unter der Arbeiterklasse und den breiten Massen zu fördern. Eine Bewegung zu seiner Wiederbelebung und Verbreitung bildet das entscheidende weltanschauliche Fundament für das Erwachen und die Entwicklung des Klassenbewusstseins bis zum sozialistischen Bewusstsein. Das schließt die unverzichtbare Weiterentwicklung der dialektisch-materialistischen Gesellschaftswissenschaften und der proletarischen Kulturarbeit ein. Alle wertvollen Errungenschaften der bisherigen Menschheitsgeschichte müssen dabei gegen die zunehmende Dekadenz der imperialistischen Entwicklung verteidigt und erhalten werden. Die dialektische Negation der bürgerlichen Gesellschaftswissenschaften, der Kultur und Religion ist eine wesentliche weltanschauliche und praktische Schule eines überzeugenden gesellschaftsverändernden Kampfs. Sie hat zum Ziel, das proletarische Selbstverständnis, Selbstbewusstsein und Verhalten von immer mehr fortschrittlich oder revolutionär gesinnten Menschen in ihrem ganzen Lebensalltag herauszubilden und zu entwickeln. Sie ist auch Anleitung für die bewusste Gestaltung des Überbaus einer künftigen sozialistischen Gesellschaft auf der Grundlage der proletarischen Denkweise. Dieses Buch beruht ebenso wie die ersten drei Bände auf einer großen kollektiven Leistung von insgesamt 140 Autorinnen und Autoren. Entsprechend der Breite der Themen dieser Streitschrift haben Arbeiterinnen und Arbeiter, Fachleute der Wirtschaftswissenschaften, der Pädagogik, Soziologie, Literatur, Kunst und aus dem Rechtswesen unter Anleitung und Schriftleitung von Monika Gärtner-Engel und mir zusammengewirkt. Mit dem Buch würdigen wir besonders den Revolutionär Joachim Gärtner, der vor allem am Abschnitt über Beethoven mitarbeitete. Er stellte seine umfangreichen Kenntnisse und Fähigkeiten während des gesamten Parteiaufbaus der revolutionären Arbeiter- und Jugendbewegung zur Verfügung. Er verstarb am 21. Februar 2024 in Kassel. Stefan Engel, Oktober 2024 Werbeflyer zum Buch zum Download Flyer Buchvorstellung Frankfurter Buchmesse 2024 ____________________________________________________________________________________________________________________________________ Stefan Engel, Jahrgang 1954, ist gelernter Schlosser und arbeitet heute als freier Publizist. Seit 1968 ist er für den Parteiaufbau der MLPD aktiv. Von 1979 bis 2017 war er erster Vorsitzender der MLPD, bis 2016 an verantwortlicher Stelle in der internationalen revolutionären Arbeiterbewegung tätig. Seit 1991 hat er von Willi Dickhut die Leitung des theoretischen Organs REVOLUTIONÄRER WEG übernommen. Monika Gärtner-Engel ist Internationalismusverantwortliche der MLPD, Hauptkoordinatorin der revolutionären Weltorganisation ICOR und Co-Präsidentin der United Front. Sie ist seit 2021 stellvertretende Leiterin der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG und Mitautorin der Bücher »Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau« und »Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!«. Besuchen Sie auch www.revolutionaerer-weg.de! Neben den Kurzvorstellungen der einzelnen RW-Ausgaben finden Sie hier Briefwechsel und Dokumente aus der laufenden theoretischen Arbeit, aus aller Welt sowie Dokumente des ersten Redaktionsleiters Willi Dickhut. '
Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft
' Es ist der dritte Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise" III. Teil: Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft In der Buchreihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre der Denkweise« behandelt der dritte Band die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft. Die Naturwissenschaftler genießen in der bürgerlichen Gesellschaft allgemein hohes Ansehen, weil sie scheinbar unpolitisch, unanfechtbar und nur dem gesellschaftlichen Fortschritt verpflichtet sind. Mit dem Vordringen des Positivismus und Pragmatismus haben die Naturwissenschaften jedoch erheblich an Wissenschaftlichkeit eingebüßt und sind in eine Krise geraten. Diese Streitschrift soll das materialistisch begründete freie Denken in der Arbeiterklasse wiederbeleben. Ohne sich von den Fesseln des Idealismus und der Metaphysik zu befreien, wird die Menschheit nicht in die Lage kommen, die Errungenschaften der modernen Naturwissenschaften für den gesellschaftlichen Fortschritt zu nutzen. So ist dieses Buch auch ein Muss für jede streitbare Wissenschaftlerin und jeden streitbaren Wissenschaftler. Es dient dem Ziel, dem wissenschaftlichen Sozialismus und seiner dialektisch-materialistischen Methode zu neuem Ansehen zu verhelfen.Auszug aus der Einleitung: Gegenüber der herrschenden bürgerlichen Ideologie hat sich überall auf der Welt in den letzten Jahren ein kritischer Geist entfaltet, kaum jedoch noch gegenüber den Naturwissenschaftlern! Die Rolle von Naturwissenschaft und Technik ist im Alltag der Gesellschaft deutlich gewachsen. Schulen und Universitäten, aber auch Literatur, Filme, Wissenschaftsmagazine, Ratgeber, Gesundheitskurse, Radio und Fernsehen oder Internet verbreiten zuweilen wertvolle und durchaus materialistische Informationen über wissenschaftliche oder technische Entwicklungen. Allerdings trüben allerlei idealistische und metaphysische Deutungen, unwissenschaftliche Begriffe und systemkonforme Handlungsanleitungen ihren Wahrheitsgehalt. … Im Fokus der Kritik stehen die krisenhaften, schädlichen Rückwirkungen der bürgerlichen Ideologie auf den Fortschritt der Naturwissenschaften.Inhaltsverzeichnis: Einleitung 1. Aufschwung und Niedergang der bürgerlichen Naturwissenschaft 2. Die weltanschauliche Sackgasse der modernen Physik 3. Die Astrophysik zwischen Wissenschaft und Schöpfungsmythos 4. Die Biologie als »Wissenschaft vom Leben« in der Krise5. Weltanschauliche Irrwege in der Umweltforschung6 . Die Krise des bürgerlichen Ingenieurwesens7. Das grundlegende Dilemma der bürgerlichen Medizin8. Der Mythos der »alternativen Medizin«9. Die moderne Psychologie zwischen Dichtung und Wahrheit10. Die Perspektiven der modernen Naturwissenschaft Einleitung als PDF-Datei zum Download Stimmen zu dem Buch: "Besonders begeisternd finde ich, dass viele Polemiken schöpferisch zu grundlegenden Definitionen von Medizin, Biologie und Physik führen. Das ist sehr wertvoll und eine schöpferische Weiterentwicklung des MarxismusLeninismus. Man hebt beim Lesen sozusagen den Kopf über den Rand der ständigen Krisenhaftigkeit dieses Systems zur leuchtenden Zukunft in einem sozialistischen System. Welche Fortschritte der Menschheit in einem proletarischen Wissenschaftsbetrieb möglich waren und möglich wären!" "Ich hatte vor dem Lesen ein mulmiges Gefühl und Angst vor Abwertung als Psychologin. Stattdessen fühle ich mich jetzt gestärkt und respektvoll behandelt. Der Angriff und die beeindruckende Polemik geht gegen die bürgerliche Psychologie und ihre Träger, ihre Funktion im Klassenkampf und Gesellschaft. Die oft messerscharfe Polemik hat mich gefreut und oft zum Lachen gebracht. Ich freue mich darauf, in die weltanschauliche Auseinandersetzung mit Kollegen zu gehen." Werbeflyer zum Buch zum Download DINA1-Plakat mit Inhaltsverzeichnis zum Buch "Die Krise der bürgerlichen Naturwissenschaft" erschienen. Hier zum Downloaden oder bestellen über den Verlag Neuer Weg (Tel. 0201 - 25915 oder vertrieb@neuerweg.de). Preis 1,20 € pro Stück zzgl. Versandkosten. ____________________________________________________________________________________________________________________________________ Stefan Engel, Jahrgang 1954, ist gelernter Schlosser und arbeitet heute als freier Publizist. Seit 1968 ist er für den Parteiaufbau der MLPD aktiv. Seit 1975 ist er einer der führenden Vertreter. Seit Ende der 1980er-Jahre bis 2016 war er an verantwortlicher Stelle in der internationalen revolutionären Arbeiterbewegung tätig. Seit 1991 hat er von Willi Dickhut die Leitung des theoretischen Organs REVOLUTIONÄRER WEG übernommen. Besuchen Sie auch www.revolutionaerer-weg.de! Neben den Kurzvorstellungen der einzelnen RW-Ausgaben finden Sie hier Briefwechsel und Dokumente aus der laufenden theoretischen Arbeit, aus aller Welt sowie Dokumente des ersten Redaktionsleiters Willi Dickhut. '
Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus
' Es ist der zweite Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise"II. Teil: Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus Das Vertrauen in den Kapitalismus unter den Massen bröckelt erheblich. Es sind vor allem opportunistische Strömungen, über die die bürgerliche Ideologie in die fortschrittlichen Bewegungen und die Arbeiterklasse eindringt, um die Entwicklung des sozialistischen Klassenbewusstseins der Arbeiterklasse zu verhindern. Das Buch knüpft direkt am ersten Teil dieser Reihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus« an, der im April 2021 erschien. Als zweiter Teil in der Reihe »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise« befasst es sich damit, wie der Opportunismus im weltanschaulichen Kampf auf der Grundlage der praktischen Kampferfahrungen nachhaltig überwunden werden kann. Die Bücher »Götterdämmerung über der ›neuen Weltordnung‹«, »Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution« und »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?« beinhalten die Analyse der Neuorganisation der internationalen kapitalistischen Produktion als neue Phase des Imperialismus und die Schlussfolgerungen für die Strategie und Taktik der internationalen sozialistischen Revolution. Das vorliegende Buch dient der Vervollständigung durch die weltanschauliche Seite. Es erscheint in vier Teilen als Nummer 36 bis 39 der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG. Interview mit Stefan Engel, dem Leiter der Redaktion Revolutionärer Weg (RW) zum Erscheinen des Buchs bzw. des RW 37 unter dem Titel »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Opportunismus« (Verlinkung zu rf-news). Werbeflyer zum Buch '
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Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus
Es ist der erste Teil von 4 Nummern der Schrift: "Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise" I. Teil: Die Krise der bürgerlichen Ideologie und des Antikommunismus Berechtigt verlieren immer mehr Menschen das Vertrauen in die herrschende Politik. Doch welche Lehren ziehen die Arbeiter und Arbeiterinnen, die Massen der Welt aus dem umfassenden Krisengeschehen? Die bürgerliche Ideologie hat ihre Anziehungskraft verloren und steckt tief in der Krise. Ein weltanschaulicher Kampf um Deutung und Schlussfolgerungen ist entbrannt. Der Antikommunismus ist seit der offenen Krise des Reformismus und des modernen Revisionismus zum Haupthindernis in der Bewusstseinsbildung der Massen geworden. Doch er befindet sich selbst in der Krise, was seine permanente Modifikation bewirkt. Dieses Buch folgt der Überzeugung, dass die Zeit reif ist für eine weltanschauliche Offensive des wissenschaftlichen Sozialismus. Die Bücher »Götterdämmerung über der ›neuen Weltordnung‹«, »Morgenröte der internationalen sozialistischen Revolution« und »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?« beinhalten die Analyse der Neuorganisation der internationalen kapitalistischen Produktion als neue Phase des Imperialismus und die Schlussfolgerungen für die Strategie und Taktik der internationalen sozialistischen Revolution. Das vorliegende Buch dient der Vervollständigung durch die weltanschauliche Seite. Es ist der erste Teil von vier Nummern der Schrift »Die Krise der bürgerlichen Ideologie und die Lehre von der Denkweise« der Reihe REVOLUTIONÄRER WEG 36-39. Stimmen zum Buch „Die Jugend kämpft um ihre Zukunft und braucht eine Ideologie der Zukunft, den wissenschaftlichen Sozialismus. Es ist ein anspruchsvolles Buch, was ich gerade deshalb jedem Jugendlichen empfehlen würde, zu lesen.“ „Kapitalismuskritik ist weit verbreitet unter meinen Kollegen. Der Antikommunismus ist das Problem! Er verbaut die Perspektive. Das Buch zu lesen, hilft zu verstehen, woher er kommt und gibt eine Hilfe, wie wir damit fertigwerden!“ „Wer nicht verzweifeln will über die Zustände im kapitalistischen Gesundheitssystem, sondern eine Perspektive sucht, dem empfehle ich das Buch.“ Besuchen Sie auch www.revolutionaerer-weg.de! Neben den Kurzvorstellungen der einzelnen RW-Ausgaben finden Sie hier Briefwechsel und Dokumente aus der laufenden theoretischen Arbeit, aus aller Welt sowie Dokumente des ersten Redaktionsleiters Willi Dickhut.
So war's damals ... Tatsachenbericht eines Solinger Arbeiters 1926 - 1948
Wie kam Willi Dickhut dazu, Kommunist zu werden? Besonders für die Jugend ist der Lebensweg von Willi Dickhut ein Vorbild. Die 20er und frühen 30er Jahre waren eine turbulente Zeit der Arbeiterbewegung. Als die herrschende Klasse ihre Macht nicht mehr mit dem Mittel der bürgerlichen Demokratie aufrechterhalten konnte, griff sie zum Mittel der faschistischen Diktatur. Die Arbeiterbewegung wurde zerschlagen – durch den brutalsten Terror, den die Menschheit jemals erlebt hat. Die Revolutionäre wurden in die tiefste Illegalität gezwungen. Die faschistische Diktatur wurde militärisch vernichtet. Doch unter dem Mantel der „Erziehung zur Demokratie“ üben die westlichen Besatzungsmächte eine verschleierte Diktatur aus, um ungehindert den kalten Krieg vorbereiten zu können. Die deutschen Reaktionäre werden an diesem Plan beteiligt. Die Speerspitze richtet sich gegen die Sowjetunion. Vor diesem historischen Hintergrund schildert der Verfasser auch seine persönlichen Erlebnisse um Kampferfahrungen als Funktionär der Arbeiterbewegung: Die Vergangenheit wird lebendig.
Sozialismus am Ende?
Der Sozialismus sei am Ende – so verkünden es bürgerliche Medien, Institute und Politiker. Dieses gleichlautende Trommelfeuer seit 1990 hat es nicht vermocht, den Gedanken an den Sozialismus aus den Köpfen zu tilgen. Doch wie konnte es dazu kommen, dass in allen ehemals sozialistischen Ländern der Kapitalismus wiederhergestellt worden ist? Ist deshalb der Sozialismus am Ende? Diese Fragen kann man nur richtig beantworten, wenn man die Ursachen für diese historische Niederlage verarbeitet und daraus Schlussfolgerungen zieht. Der Sozialismus ist nicht am Ende. Er muss künftig auf Grundlage der proletarischen Denkweise aufgebaut werden. Dafür leistet dieses Buch von 1992 einen international beachteten Beitrag. Der Autor Willi Dickhut, 1904–1992, war Mitglied der KPD und Vordenker und Mitbegründer der MLPD. Er bereiste die DDR und die Sowjetunion und kritisierte seit den 1950er-Jahren die dort vor sich gehende Fehlentwicklung. Für dieses Buch verarbeitete er unter anderem Originalquellen aus der Sowjetunion und den Stasi-Archiven der DDR. Vorwort zur Neuauflage Willi Dickhut, 1904–1992, war Mitglied der KPD, Widerstandskämpfer, Arbeiterführer, revolutionärer Theoretiker und Vorbild für die Jugend. Er war Vordenker und Mitbegründer der MLPD, deren Aufbau er seit 1969 prägte. Anlässlich des 120. Geburtstags von Willi Dickhut veröffentlichen wir diese Neuauflage von „Sozialismus am Ende?“. Es ist das letzte Buch, das Willi Dickhut verfasste und auch ein Vermächtnis an die revolutionäre Arbeiterbewegung. 1992, zwei Jahre nach dem Zusammenbruch des bürokratischen Kapitalismus in den ehemals sozialistischen Ländern und gut zwei Jahre nach der Wiederherstellung der deutschen Einheit durch die demokratische Volksbewegung der DDR verfasste Willi Dickhut dieses Buch. Darin verarbeitete er unter anderem Originalquellen aus den Stasi-Archiven der DDR. Das Buch hat an Aktualität nichts eingebüßt, im Gegenteil beantwortet es kurzgefasst die Kernfrage, wie es zum Verrat am Sozialismus kommen konnte. Unmissverständlich weist es nach, der Sozialismus ist keineswegs am Ende. »Die historischen Erfahrungen mit dem bürokratischen Kapitalismus enthalten wichtige Lehren für die sozialistische Zukunft. Wenn es der Arbeiterklasse gelingt, sich diese Lehren zu eigen zu machen, wird sie erneut in die Offensive gehen.« (S. 150). Diese Lehren sind grundlegend für einen neuen Aufschwung im Kampf für den echten Sozialismus auf der Grundlage der proletarischen Denkweise. Zentralkomitee der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands März 2024 Wichtiger Hinweis: Das Cover dieser Jubiläumsausgabe entspricht der Originalzeichnung von Willi Dickhut aus dem Jahr 1992. _______________________________________________________________________________________________________________________________ Willi Dickhut war von 1926-1966 in der KPD organisiert. Als die Partei ihre revolutionären Ziele verriet, gab es für ihn nur eines: den Aufbau einer revolutionären Partei neuen Typs. Eine solche Partei muss lernen, Massen zu bewegen und zu führen. Willi Dickhut war von 1969 bis 1991 für die Schriftenreihe REVOLUTIONÄRER WEG verantwortlich. Im REVOLUTIONÄREN WEG werden die heutigen gesellschaftlichen Verhältnisse analysiert, um die Strategie und Taktik des Kampfes für den echten Sozialismus auszuarbeiten. Sein Lebenswerk umfasst nahezu ein ganzes Jahrhundert Geschichte der revolutionären Arbeiterbewegung in Deutschland. Er hat den Stil der MLPD entscheidend mit geprägt. Ein besonderes Anliegen war ihm, kritisch-selbstkritisch und selbständig denkende und handelnde Kader zu entwickeln, als Damm gegen Dogmatismus, Revisionismus oder gar eine Entartung der Partei. Er starb am 8. Mai 1992 in Solingen - auf den Tag genau 47 Jahre nach der Befreiung vom Hitler-Faschismus.
Willi Dickhut - Ein ungewöhnlicher Arbeiterführer und revol. Theoretiker - Vorbild für die Jugend
Anlässlich des 30. Todestages von Willi Dickhut ist diese Broschüre von Gabi Fechtner erschienen. Willi Dickhut ist eine Kind der Arbeiterklasse. Er war organisierter Kommunist und unversöhnlich gegen den Verrat am Sozialismus in den ehemals sozialistischen Ländern. Er wurde zum Arbeitertheoretiker von internationaler Bedeutung, war in seinen Denken durchdrungen von der dialektischen Methode. Mit ihm wurden die Weichen für die Partei neuen Typs gestellt. Die Broschüre dokumentiert seine tiefe Überzeugung in die Sache des Sozialismus, dem er sich mit unerschütterlichem Willen verschieben hatte. Inhaltsverzeichnis: Kind und Führer der Arbeiterklasse Organisierter Kommunist, unversöhnlich gegen den Verrat am Sozialismus Arbeitertheoretiker von internationaler Bedeutung Durchdrungen von der dialektischen Methode Weichensteller für die Partei neuen Typs Unerschütterlicher Wille
Marx/Engels, Manifest der kommunistischen Partei
Das »Manifest der Kommunistischen Partei« ist eines der bedeutsamsten programmatischen Dokumente des wissenschaftlichen Sozialismus. Bis heute hat es nichts an Aktualität verloren: »Mögen die herrschenden Klassen vor einer kommunistischen Revolution zittern. Die Proletarier haben nichts zu verlieren in ihr als ihre Ketten. Sie haben eine Welt zu gewinnen. Proletarier aller Länder, vereinigt euch!«
Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von
' Der Gesamtausgabe beinhaltet die Bücher: Katastrophenalarm! Was tun gegen die Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur? Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen! Ergänzungsband zu dem 2014 erschienenen Buch »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?«. Riesige Wald- und Buschbrände, gigantische Sturzregen, absterbende Wälder, Überflutungen, Dürrekatastrophen und Tornados – nahezu täglich Katastrophenmeldungen in Zeitungen und News-Tickern. Eine Reihe von irreversiblen Zerstörungs- und Selbstzerstörungsprozessen in der Natur entfalten sich und stellen das Überleben in immer mehr Regionen in Frage. Diese Prozesse machen deutlich, die globale Umweltkatastrophe hat begonnen! Die Hauptverantwortlichen für diese Entwicklung sind die internationalen Übermonopole, die in der Jagd nach Maximalprofit gnadenlos und wider besseres Wissen über den dringend nötigen Umweltschutz und akut gebotene Sofortmaßnahmen hinweggehen. Alle, die nicht in der globalen Umweltkatastrophe untergehen wollen, sind heute wie nie zuvor herausgefordert, einen gesellschaftsverändernden Kampf aufzunehmen. Im vorliegenden Gesamtwerk sind die beiden Bücher »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?« von 2014 und der Ergänzungsband »Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!« von 2023 enthalten. Sie machen unmissverständlich klar – eine Rettung der Menschheit wird nur im echten Sozialismus möglich sein. Wir befinden uns in einem Wettlauf mit der Zeit! Vorwort zur Gesamtausgabe Die Umweltfrage ist heute zu einer der wichtigsten Zukunftsfragen der breiten Massen geworden. Mit größter Besorgnis nehmen wir immer häufiger auftretende und intensivere regionale Umweltkatastrophen wahr, die bereits heute Millionen Menschen die Existenzgrundlage oder gar das Leben kosten. Die MLPD analysiert diese Entwicklung bereits seit den 1980er-Jahren kontinuierlich. 2014 erschien dazu das Buch »Katastrophenalarm! Was tun gegen die mutwillige Zerstörung der Einheit von Mensch und Natur?«, das ausgehend von den Lehren von Marx und Engels eine grundlegende und systematische Analyse der Umweltfrage vorlegte und Schlussfolgerungen für den proletarischen Klassenkampf und den Parteiaufbau zog. Es kam zu dem Schluss, dass sich die Welt bereits im beschleunigten Übergang in eine globale Umweltkatastrophe befindet. Früher als erwartet, schon Anfang 2023, stellten wir fest: Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen. Irreversible, sich selbst verstärkende und zunehmend unkontrollierbare Entwicklungen sind in Gang geraten, die die ganze Existenz der Menschheit in Frage stellen und die Ablösung des Kapitalismus durch den Sozialismus noch dringlicher macht. Das erforderte eine Erweiterung und Ergänzung der bisherigen Analysen, was sich in einem Ergänzungsband zum »Katastrophenalarm! …« unter dem Titel »Die globale Umweltkatastrophe hat begonnen!« niederschlug. Das vor euch liegende Gesamtwerk enthält beide Schriften, die als Einheit zu verstehen sind. Stefan Engel, März 2024 Flyer Ergänzungsband zum Download Stefan Engel, gelernter Schlosser und heute freier Publizist, war 37 Jahre Vorsitzender der MLPD. Seine theoretische Arbeit und sein praktisches Know-how zur Führung von Arbeiterkämpfen stellt er seit Jahrzehnten der revolutionären Arbeiterbewegung, auch international, zur Verfügung. Seit 1991 ist Stefan Engel Leiter der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG, dem theoretischen Organ der MLPD. Er ist weltweit als marxistisch-leninistischer Theoretiker anerkannt. Monika Gärtner-Engel ist Internationalismusverantwortliche der MLPD, Hauptkoordinatorin der revolutionären Weltorganisation ICOR und Co-Präsidentin der United Front. Sie ist Mitautorin des Buchs »Neue Perspektiven für die Befreiung der Frau« und anerkannte Repräsentantin in der internationalen kämpferischen Frauenbewegung. Gabi Fechtner, gelernte Werkzeugmechanikerin, ist seit April 2017 Vorsitzende der MLPD und damit die erste Arbeiterin an der Spitze einer revolutionären Partei in Deutschland. Sie hat im Kollektiv der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG bereits an verschiedenen Veröffentlichungen mitgearbeitet. '
"Ich war Zeugin der größten Revolution in der Welt"
29 historische Originalfotos auf Bilderdruckpapier, Paperback mit Fadenheftung, Fast 30 Jahre nach der bisher einzigen deutschsprachigen Publikation zu Krupskaja liegt nun endlich eine neue Biografie dieser vielfach unterschätzten Persönlichkeit der Zeitgeschichte vor. Sie zeigt Lenins Frau und Kampfgefährtin als Vorbild für Menschen, die nach einer besseren Welt suchen. In der Rezension der Hallepost.de heißt es: "Die vorliegende Biografie ist das erste deutschsprachige Buch über Lenins Frau und Kampfgefährtin, daß keine Übersetzung ist, sondern unter anderem auf 600 Texten von Krupskaja selbst beruht. Dem Autor Volker Hoffmann ist es gelungen, die relative Breite der Ereignisse in dieser Zeit zu einem Bild Krupskajas als bescheidene Frau, die Großes geleistet hat, zu bündeln. Er beschreibt den Weg der Lehrerin an der Sonntags-Abendschule für Arbeiter, über eine langjährige Redaktionssekretärin einer politischen Zeitung bis hin zur "Schlüsselfigur des sozialistischen Aufbaus", zur "Seele des Volkskommisariats für Bildung". Es entsteht so ein sehr menschlicher und überzeugender Gesamtblick auf Krupskaja, der viele neue Aspekte im Leben und Schaffen einer bemerkenswerten Frau in der Geschichte der russischen Arbeiterbewegung, aber auch in ihre Verdienste um die Entwicklung der dialektischen Erziehungswissenschaft ermöglicht." (Hallepost.de vom 08.April 2013) _______________________________________________________________________________________________________________________________________________ Dr. Volker Hoffmann, Jahrgang 1943, lebte und wirkte als Antifaschist und Sozialist in Berlin. Er war Lehrer und Dozent an der Universität der Künste in Berlin. Neben künstlerischer Projektarbeit mit Kindern und Jugendlichen entfaltete er eine vielseitige Vortragstätigkeit zu Themen aus der Geschichte der Arbeiterbewegung und zum Sozialismus. Seine bisher publizierten Biografien handeln von Menschen im antifaschistischen Widerstand. 2012: „Der unvollendete Widerstand. Elisabeth Pungs, Hanno Günther und die Rütli-Gruppe“ Mit der Krupskaja-Biografie knüpft der Autor an seine frühe Begeisterung für die sozialistische Pädagogik an. Volker Hoffmann starb am 29.01.2025.
Lehren aus dem sozialistischen Aufbau in der Sowjetunion
Immer mehr Menschen kritisieren das kapitalistische System grundsätzlich und suchen nach einer gesellschaftlichen Alternative. Der Sozialismus gewinnt in dieser Diskussion wieder an Ansehen. Die „Lehren aus dem sozialistischen Aufbau in der Sowjetunion“ sind ein Angebot an alle, die sich selbst ein Urteil bilden wollen: Sowohl über den Sozialismus in der Sowjetunion als auch über den Verrat am Sozialismus durch entartete Parteibürokraten im weiteren Verlauf ab Mitte der 1950er Jahre. Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) hat seit Beginn ihres Parteiaufbaus Ende der 1960er Jahre diese Erfahrungen kritisch ausgewertet und die Schlussfolgerungen in ihrer Tätigkeit schöpferisch angewendet. 218 Zitate aus 29 Veröffentlichungen der Partei sind in diesem Buch gesammelt. Die sind zwischen 1969 und 2003 erschienen und befassen sich mit dem Sozialismus in der Sowjetunion. Sie wurden unter 23 Themen geordnet und mit kurzen Einleitungen versehen, damit die Leser leichter finden, was sie interessiert.
Friedrich Engels, Dialektik der Natur
Neuerscheinung - anläßlich 200 Jahre Friedrich Engels »Dialektik der Natur« – ein grundlegendes Werk des Marxismus-Leninismus, in dem Friedrich Engels eine dialektisch-materialistische Verallgemeinerung der wichtigsten Errungenschaften der Naturwissenschaften in der Mitte des 19. Jahrhunderts gibt. Er entwickelt die materialistische Dialektik weiter und polemisiert gegen die metaphysischen und idealistischen Konzeptionen in der Naturwissenschaft.
Buttje Pieter und sein Held
1944 – während des Faschismus entdeckt Pieter Jensen unter den Büchern und Papieren seines Vaters, gut versteckt vor den Augen der Nazi-Schnüffler, eine Sammlung von Bildern, Postkarten und Zeitungsausschnitten. Ein Bild hat es ihm besonders angetan. Er fängt an nachzuforschen, zu fragen und zu erkunden. Es ist ein Bild von Ernst Thälmann.Wer ist das? Manche, die er fragt zucken zusammen; andere bekommen leuchtende Augen, fordern Pieter aber auf nicht darüber zu sprechen. Das lässt Pieter keine Ruhe. Er nimmt uns mit auf seine Entdeckungsreise:Wer war Ernst Thälmann und warum ist er bis heute ein Vorbild und anerkannter Führer der deutschen Arbeiterbewegung.Erschienen in der Reihe Rote Rübe Kinderbuch 5 ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Max Zimmering (1909-1973) war ein proletarischer Schriftsteller, Journalist und Politiker. Den Großteil seines Lebens hat er in Sachsen, vor allem Dresden gelebt. Er hat noch weitere Kinderbücher geschrieben, so „Die Jagd nach dem Stiefel“, ein antifaschistischer Krimi. Seit 1929 war er Mitglied der KPD. Im Faschismus lebte er im Exil - in Prag, Palästina und England. Dort wurde er als Deutscher 1940-1941 interniert, was ihm eine unfreiwillige Weltreise einbrachte, denn die Internierungsorte waren bis nach Australien verstreut. Den Verrat am Sozialismus, ausgehend vom XX. Parteitag der KPdSU, hat er nicht erkannt. Zeitlebens war er ein aufrichtiger Antifaschist.
Höcke: Ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht. Die AfD und ihr gefährlichster Vordenker.
Frederik Schindlers Buch "Höcke" ist eine investigative Recherche über das Innenleben der AfD und ihren prägendsten Politiker, den Thüringer AfD-Chef Björn Höcke. Wer verstehen will, wie Höcke tickt und wie er es geschafft hat, dass seine Partei längst kein Problem mehr mit ihm hat, muss dieses Buch lesen. Wer ist der Mann, der im ganzen Land Anhänger hat? Wie hat es Höcke geschafft, aus einer rechtskonservativen Partei eine vom Bundesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte Bestrebung zu formen? Was ist Höckes Ziel und wie will er es erreichen? Frederik Schindler, Politikredakteur der WELT, hat über Jahre hinweg mit Weggefährten, Höckes Vertrauten, Kritikern und ihm selbst gesprochen, Reden analysiert und Netzwerke offengelegt. Sein Buch zeigt, wie Björn Höcke systematisch Macht aufbaut - innerhalb der AfD und darüber hinaus. Es ist keine polemische Abrechnung, sondern eine präzise, faktenbasierte Analyse über den Mann, der Geschichte umdeuten will, um politische Realität zu formen. Dieses Buch liefert - einen tiefgehenden Einblick in Höckes politische Biografie und seine ideologischen Wurzeln, - eine kritische Auseinandersetzung mit dem Geschichtsbild und den rhetorischen Mitteln der Neuen Rechten, - eine Analyse der Gefahren für die parlamentarische Demokratie in Deutschland, - Hintergrundwissen für alle, die politische Entwicklungen einordnen wollen. Wer verstehen will, wie Höcke Sprache, Ideologie und Strategie gezielt einsetzt, um politischen Einfluss zu gewinnen, findet in diesem Buch Hintergrundwissen und neue Perspektiven. Ein Buch für alle, die nicht nur Schlagzeilen lesen, sondern die Mechanismen hinter seiner Wirkung erkennen wollen. "Die AfD hat sich radikalisiert, Höcke nicht: Er war immer schon ein Rechtsradikaler. Das weist Schindlers starke Recherche schlüssig nach." Aus dem Vorwort von Robin Alexander Rezension: Wie hat Höcke es geschafft, die Partei in seinem Sinne zu verändern? Frederik Schindler hat ihn sich genau angeschaut und wirft Licht auf einen Mann, der sich schon früh radikalisiert hat. Jan Schröder The Pioneer Briefing 20250922 _______________________________________________________________________________________________________________________ Der Journalist Frederik Schindler berichtet seit 2018 über die AfD. Seit der Bundestagswahl 2021 ist er als Redakteur im Ressort Innenpolitik für die AfD-Berichterstattung der "WELT" und "WELT AM SONNTAG" verantwortlich und hat seitdem in zahlreichen Exklusiv-Geschichten das Innenleben der Rechtsaußen-Partei aufgedeckt. In seiner Kolumne "Gegenrede" schreibt Schindler vor allem über Islamismus und Antisemitismus.
Trotz alledem: Warum ich die Hoffnung auf eine bessere Welt nicht aufgebe
Das kämpferische Vermächtnis des leidenschaftlichen Globalisierungskritikers! In einer Zeit, die von verheerenden Kriegen in Gaza und der Ukraine, von einer drohenden Klimakatastrophe, von Flüchtlingselend und dem Erstarken autoritärer Regime geprägt ist, erinnert Jean Ziegler, langjähriger UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, daran, dass im globalen Süden seit Jahrzehnten ein Vernichtungskrieg gegen die Schwächsten der Menschheit wütet, immer und schlimmer noch, mit allein im Jahr 2023 über sechzig Millionen Todesopfern. Gestorben an Hunger, Durst, Epidemien oder durch Verteilungskonflikte, hinterlassen sie ein so stummes wie beredtes Zeugnis von den Auswirkungen des Raubtierkapitalismus: Heute besitzen 50 Einzelpersonen so viel wie die abgehängte Hälfte der Menschheit, erwirtschaften die 500 größten transkontinentalen Unternehmen mehr als die Hälfte des Bruttoweltprodukts. Müssen wir diese kannibalische Weltordnung wirklich weiterhin ertragen, in der die Oligarchen des globalisierten Finanzkapitals über Hunderte von Millionen im Elend lebender Menschen herrschen? Die Hoffnung jedenfalls lässt sich nicht unterdrücken, dass sich doch noch eine planetarische Zivilgesellschaft entwickelt, in der die Menschenrechte und das Selbstbestimmungsrecht der Völker gewahrt und Gerechtigkeit und Solidarität mit den Armen und Schwachen geübt wird. Jean Ziegler, der unermüdliche Kämpfer gegen Elend und Unterdrückung, plädiert für einen machtvollen Aufstand des Gewissens und stellt uns die intellektuellen Waffen dafür zur Verfügung. ___________________________________________________________________________________________________________________________ Jean Ziegler, geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrte bis zu seiner 2002 erfolgten Emeritierung Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris. Bis 1999 war Jean Ziegler Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft, von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung und von 2009 bis 2019 Vizepräsident des Beratenden Ausschusses des UN-Menschenrechtsrats, als dessen Berater er heute noch tätig ist. Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« (1992) und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« (1998) haben erbitterte Kontroversen ausgelöst. Als Kritiker von Globalisierung und Raubtierkapitalismus ist er mit Bestsellern wie »Das Imperium der Schande« (2005), »Der Hass auf den Westen« (2007), »Wir lassen sie verhungern« (2012), »Ändere die Welt!« (2015) »Der schmale Grat der Hoffnung« (2017) und »Die Schande Europas« (2020) hervorgetreten.
Lenin ist da! Enthüllung der ersten Lenin-Statue in Westdeutschland - Dokumentation
' Die Dokumentation eines denkwürdigen Tages – als Lenin nach Gelsenkirchen kam. Der Dokumentation liegt eine Film-DVD (Gesamtlaufzeit: 2h 48\') bei. Im Vorwort von Gabi Fechtner, Vorsitzende der MLPD, heißt es: "Liebe Leserin, lieber Leser, ich freue mich, Ihnen und euch diese Dokumentation des bewegenden 20. Juni 2020 mit der Enthüllung der ersten Lenin-Statue in Westdeutschland zu präsentieren. Die Errichtung der Statue von einem unserer Namensgeber war ein erster Höhepunkt der Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“. Diese Broschüre dokumentiert den Kampf um die Aufstellung vor der Parteizentrale in Gelsenkirchen-Horst, den Tag des Ereignisses und das große Echo in der bundesdeutschen und Weltöffentlichkeit. Dieses Echo war kontrovers und polarisiert! Es gab Zustimmung und großes Interesse aus der Bevölkerung. Aber auch Antikommunisten aller Couleur, die sich zum Kampf gegen die Lenin-Statue und die MLPD verbündeten. Wochenlang musste die Stadtspitze auf unsere Initiative reagieren und erlitt eine Niederlage nach der anderen. Ein durchschlagender Erfolg dagegen für unser Anliegen, demokratisch breit über den Sozialismus und seine Repräsentanten zu diskutieren. Und es wurde deutlich, die MLPD ist im kommen! Es entwickelte sich eine breite Initiative und Solidarität weit über das Spektrum der Anhänger Lenins hinaus. Es entfaltete sich eine Massendiskussion über das Lebenswerk von Wladimir Iljitsch Uljanow Lenin. Diese Diskussion war keineswegs rückwärtsgewandt, wie der Oberbürgermeister Frank Baranowski unterstellte, sondern bezog sich auf die Lösung der heutigen Menschheitsfragen angesichts der verschärften Krisenhaftigkeit des imperialistischen Weltsystems. Einen kleinen Einblick in diese Zukunftsdiskussion wollen wir Ihnen und euch mit dieser Dokumentation geben. Sie können diese auch auf unserer Website www.mlpd.de/lenin, auf www.rf-news.de oder dem YouTube-Kanal der MLPD verfolgen. Hier ist online auch der gesamte Festakt als Film anzuschauen: bit.ly/39uT5IJ Ihre + Eure Gabi Fechtner" Aus dem Inhaltsverzeichnis • Vorwort von Gabi Fechtner• Gabi Fechtner, Rede der Vorsitzenden der MLPD• Stefan Engel, Rede des Leiters der Redaktion REVOLUTIONÄRER WEG• Fotoseiten• Steckbrief: Wer war Lenin, Beitrag des REBELL• Alle eingegangenen Grußworte• Lieder• Grußworte aus aller Welt• Chronologie: Kampf um die Lenin-Statue• Bundes- und weltweites Medienecho• Lebendige Diskussion im Internet• Aus dem Gästebuch• Literatur und Adressen '
Durchschnittliche Bewertung von 5 von 5 Sternen
"Anti-Deutsche" - links blinken, scharf rechts abbiegen
Das Zentralkomitee der MLPD hat brandaktuell die neue Broschüre "'Anti-Deutsche' - links blinken, scharf rechts abbiegen" veröffentlicht. Zur Bedeutung der Broschüre heißt es im Vorwort: "Eine ganze Broschüre zu den 'Antideutschen'? Hat die MLPD nichts Besseres zu tun? In der Tat: Nur wenige Hundert Menschen in ganz Deutschland bekennen sich zur 'antideutschen' Strömung. ... Heute befinden sie sich nach Aussage ihrer eigenen Protagonisten in einer tiefen Krise: 'Stellen wir also fest: Antideutsche Politik steckt heute in der Sackgasse.'1 Doch: Während die Massenbasis der 'Antideutschen' zur Marginalie schrumpft, wächst die Förderung massiv, die sie in den bürgerlichen Medien erfahren und im staatlich organisierten bürgerlichen sogenannten 'Antifaschismus'. Neuerdings werden die 'Antideutschen' finanziell, personell, propagandistisch und geheimdienstlich von Monopolparteien und reaktionären Kreisen in Deutschland, Israel und den USA massiv gefördert. Das dient ihrem Auftrag, in der Arbeiter-, Volks- und Jugendbewegung den Charakter einer liquidatorischen2 Kampftruppe einzunehmen." (S. 2/3) "Diese Broschüre ist eine wichtige Aufklärung über Anti-Deutsche“, die so fundiert ist, dass man die 2 Euro dafür unbedingt anlegen sollte und sie sofort bestellen. Entlarvender konnte man diese wahrhaftig „Anti-Deutsche“ Gruppe nicht entlarven, als in dieser Broschüre." Evelyn Hecht-Galinski Inhaltsverzeichnis: 1. Vorwort 2. Warnung! Wie Spalter gegen den sich formierenden Kampf gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und den antifaschistischen Kampf arbeiten Einige Kritiker der »Antideutschen« und des Zionismus 3. "Antideutsche" diffamieren die Solidarität mit dem Befreiungskampf des palästinensischen Volkes Um was geht es bei der BDS-Kampagne? 4. "Antideutsche": "Uneingeschränkt solidarisch" – mit dem israelischen und US-Imperialismus Die »Antideutschen« im Fahrwasser des neuen "Antisemitismus"-Begriffs des Bundestags 5. "Antideutsche": Mythos "Antifaschismus" Die »Antideutschen« – Trittbrettfahrer des staatstragenden bürgerlichen Antifaschismus 6. "Antideutsche": Islamophobie und Flüchtlingsfeindlichkeit 7. Proletarischer Internationalismus contra "Antinationalismus" 8. "Antideutsche": Im Auftrag der Geheimdienste und am Tropf staatlicher Kassen 9. Die "Größen" der "Antideutschen" und ihre Querverbindungen – ein reaktionäres "Who‘s who" 10. Für eine breite, demokratische und überparteiliche Zusammenarbeit 11. Revolutionärer Parteiaufbau contra Liquidatorentum
Mein Mann, der Kommunist
Iron Rinn aus Newark steht vor den Trümmern seiner Ehe. Einst Minenarbeiter und Idealist mit kommunistischer Überzeugung, avancierte er zum Radiostar. Seine Ehe mit der Hollywood-Größe Eve Frame geriet zur Hölle und endete in einem Fiasko. Um ihre eigene Haut zu retten, schreibt Eve einen Enthüllungsroman mit dem Titel "Mein Mann, der Kommunist". Rinn wird der Spionage für die Sowjetunion verdächtigt. Gesellschaftlich und beruflich ruiniert, schwört er Rache. Zusatztext Die Ehe als Hölle, Amerikas unwürdige McCarthy-Ära, der alltägliche Rassismus - Philip Roth lässt nicht locker.Dies ist die Geschichte des Aufstiegs und Untergangs von Ira Ringold. Er ist ein Mann, der seinen Weg geht. In den dreißiger Jahren, als Teenager, zieht er in Newark Gräben, in den vierziger Jahren steigt er zum großen Radiostar auf, und in den fünfziger Jahren wird er im Zuge von Joseph McCarthys Hexenjagd als Mann wie als Künstler vernichtet. Rezension Roth ist scharfzüngig, wütend, lustig und gefährlich. The New York Review of Books Autorenportrait Philip Roth war Träger der wichtigsten US-amerikanischen Literaturpreise und hoch geehrt von der internationalen Schriftstellervereinigung P.E.N. 1998 erhielt Philip Roth für 'Amerikanisches Idyll' den Pulitzerpreis. Im gleichen Jahr wurde ihm im Weißen Haus die National Medal of Arts verliehen, und 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Gold Medal, mit der unter anderem John Dos Passos, William Faulkner und Saul Bellow ausgezeichnet worden sind. Er hat zweimal den National Book Award und den National Book Critics Circle Award erhalten und dreimal den PEN/Faulkner Award und außerdem den PEN/Nabokov Award und den PEN/Saul Bellow Award. 2011 wurde ihm der Man Booker International Prize verliehen. Der 1933 in Newark, New Jersey, geborene Autor mit europäisch-jüdischem Hintergrund schrieb unermüdlich, schonungslos und in drastischer Sprache über seine Landsleute. Das erste Buch mit Short Storys erschien 1959. Die folgenden Romane und Erzählungen über die jüdische Mittelklasse der Nachkriegszeit, über ihre Beziehungen, Zwänge und Neurosen, lösten oft Skandale aus. Bis 1992 unterrichtete Roth an verschiedenen Universitäten. Liebe, Sexualität und Tod waren bis zuletzt die Themen seines Werks. Philip Roth ist 2018 gestorben.Werner Schmitz ist seit 1981 als Übersetzer tätig, u. a. von Malcom Lowry, John le Carré, Ernest Hemingway, Philip Roth und Paul Auster. 2011 erhielt er den Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis. Er lebt in der Lüneburger Heide.
Ändere die Welt! - Warum wir die kannibalische Weltordnung stürzen müssen
Die Kriege sind zurück, Hunger und Not gehören auch in Europa wieder zum Alltag, aufklärungsfeindliches Denken gewinnt an Boden. Die Welt verfügt zum ersten Mal in ihrer Geschichte über die Ressourcen, Hunger, Krankheit, Tyrannei auszumerzen; und doch wird der Kampf um knappe Güter menschenverachtend in immer neuen Dimensionen ausgetragen. Jean Ziegler, der seit Jahrzehnten Elend, Unterdrückung und Ungerechtigkeit anprangert, blickt zurück und befragt sich selbst, was er mit seiner wissenschaftlichen und politischen Arbeit bewirkt hat. Warum gelang es den Menschen in den westlichen Gesellschaften bisher nicht, ihre inneren Ketten abzuschütteln, die sie hindern, frei zu denken und zu handeln? Ziegler ruft dazu auf, die Welt zu verändern und zu einer sozialen Ordnung beizutragen, die nicht auf Beherrschung und Ausbeutung basiert. Seine Hoffnung richtet sich auf eine neue weltumspannende Zivilgesellschaft, die antritt, die Ursachen der kannibalischen Weltordnung zu bekämpfen. ___________________________________________________________________________ Jean Ziegler, geboren 1934 im schweizerischen Thun, lehrte bis zu seiner 2002 erfolgten Emeritierung Soziologie an der Universität Genf und als ständiger Gastprofessor an der Sorbonne/Paris, er war von 2000 bis 2008 UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Mitglied im Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats und im Beirat von "Business Crime Control". Jean Ziegler wurde in jungen Jahren geprägt von seiner Freundschaft zu Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir sowie durch einen zweijährigen Afrika-Aufenthalt als UN-Experte nach der Ermordung Patrice Lumumbas („Ich habe mir geschworen, nie wieder, auch nicht zufällig, auf der Seite der Henker zu stehen.“). Bis 1999 war Jean Ziegler Nationalrat im Parlament der Schweizer Eidgenossenschaft. Seine Publikationen wie »Die Schweiz wäscht weißer« und »Die Schweiz, das Gold und die Toten« haben erbitterte Kontroversen ausgelöst und ihm internationales Ansehen. Zuletzt erschien der Weltbesteller »Das Imperium der Schande«“ im C. Bertelsmann Verlag. Ziegler gehört zu den international profiliertesten und charismatischsten Kritikern weltweiter Profitgier und ist derzeit Mitglied des UN-Menschenrechtsrates.
Die Freiheit nehm ich Dir
Dem Kapitalismus auf den Zahn fühlen:»Es ist inzwischen einfacher, sich das Ende der Welt vorzustellen als das Ende des Kapitalismus«, stellte der amerikanische Kulturtheoretiker Fredric Jameson mit einigem Bedauern fest. Nun, vielleicht beflügelt es unsere Vorstellungskraft, wenn wir den Mythen des Kapitalismus einmal gründlich auf den Zahn fühlen.Der Kapitalismus bringt Wohlstand und Freiheit für alle? Der Kapitalismus verbreitet die Menschenrechte? Kauf einen Kasten Bier und rette damit die Welt (oder wenigstens den Regenwald)? Patrick Spät knöpft sich die Lügen des Kapitalismus vor und entzaubert sie eine nach der anderen. Seine Utopie: Der Kapitalismus ist von Menschen gemacht, und deshalb kann er auch von Menschen überwunden werden. Doch zunächst muss man die Maschine verstehen, um ihren Fehler zu beheben - oder eine bessere zu entwerfen. Dieses Büchlein liefert den Bauplan. Autorenportrait Patrick Spät, geboren 1982, studierte Philosophie, Soziologie und neuere deutsche Literaturgeschichte in Mannheim, Leipzig und Freiburg. Magisterabschluß in Philosophie 2008. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Philosophie des Geistes, physikalische sowie metaphysische Kosmologie und angewandte Ethik.