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Chile 1973 – Denkmäler und Wandbilder in DDR und BRD

Produktinformationen "Chile 1973 – Denkmäler und Wandbilder in DDR und BRD"

 

Rechtzeitig vor dem 50. Jahrestag des Putsches von Pinochet in Chile erschien das 120-seitige bibliophile Werk von Carlos Gomez „Chile 1973 – Denkmäler und Wandbilder in DDR und BRD“.

Es ist ein Reiseführer an Stätten der Erinnerung, eine photographische Dokumentation bestehender Wandbilder, Statuen und weiterer Kunstwerke, aber auch der in der Zeit verschwundenen Monumente der internationalen Solidarität.

Für jeden, der Empathie für den Freiheitskampf des chilenischen Volkes hat, ein tolles Buch. Es ist zu Recht voller Liebe zum Kampf und den Hoffnungen des chilenischen Volkes, voll conträr zu Imperialismus und Faschismus und hoffnungsvoll. Künstlerisch ist es auf hohem Niveau, wie man es vom Autor seit seiner Dokumentation der Lenin-Denkmale kennt.

Carlos Gomes spürte in jahrelangen Recherchen die in DDR und BRD entstandenen Monumente auf. Besonderes Interesse entwickelte er für die von exilchilenischen Kunstbrigaden gemalten Wandbilder, den Murales. 27 Denkmäler und Wandbilder werden großzügig bebildert und mit einem Text zur Entstehung und Bedeutung eines jeden Monuments ergänzt. Ein Kapitel handelt von verschwundenen Wandbildern, die mit einzigartigen historischen Fotos dokumentiert werden.

Unter dem Eindruck des dokumentarischen Charakters kommt die kritische Auseinandersetzung mit der revisionistischen Illusion des friedlichen Wegs zum Sozialismus allerdings zu kurz.

Fazit: Lesens- und sehenswert!

 

 

Autor: Carlos Gomes
Erschienen: Juli 2023
Format: Hardcover mit Fadenheftung
ISBN: 978-3-931745-67-7
Seitenzahl: 120 Seiten
Sprache: Deutsch
Stichwort: Chile

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Regulärer Preis: 1,10 €
Chile und der Weg zum Sozialismus - Lehren aus dem Pinochet-Putsch von 1973
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Neuherausgabe in Spanisch und Deutsch zum 40 Jahrestages des Pinochet-Putsch. Im Jahr 1973 veröffentlichte die „Rote Fahne“ eine „Blaue Beilage“ mit einem grundsätzlichen Beitrag von Willi Dickhut, dem Mitbegründer der MLPD und langjährigem Leiter ihres theoretischen Organs „REVOLUTIONÄRER WEG“.Er zog darin die Lehren aus dem faschistischen Putsch in Chile und dem Scheitern des dort eingeschlagenen illusionären „friedlichen Wegs“ zum Sozialismus. Dieser Text wurde zum Pfingstjugendtreffen 2013 von der MLPD als Broschüre neu herausgegeben. Wir dokumentieren hier das Vorwort von Stefan Engel. Am 11. September 1973 stürzte eine faschistische Militärjunta unter General Pinochet die antiimperialistische Regierung Chiles. Eine entfesselte Soldateska machte gezielt Jagd auf Sozialisten,Kommunisten, Gewerkschafter, fortschrittliche Künstler, Wissenschaftler und rebellische Jugendliche. Zigtausende wurden gefoltert, ermordet, in Konzentrationslager verschleppt – viele „verschwanden“ für immer. Auch der demokratisch gewählte Präsident, Salvador Allende, kam dabei ums Leben. Drei Jahre zuvor hatte das antiimperialistische Wahlbündnis Unidad Popular eine Mehrheit bei den Präsidentschaftswahlen errungen. Dem Bündnis gehörte die sozialistische Partei Allendes an, ebenso wie die moskautreue, revisionistische Kommunistische Partei Chiles sowie einige kleinere linke Gruppierungen. Der vom US-Geheimdienst CIA betriebene Militärputsch kam nicht überraschend. Hetzkampagnen, Sabotage und Putschversuche waren vorausgegangen. Viele revolutionär eingestellte Menschen forderten die Bewaffnung der Arbeiter und die Einrichtung einer Volksmiliz. Das stieß nicht nur bei dem sozialdemokratisch eingestellten Allende auf taube Ohren. Die modernen Revisionisten der KP Chiles propagierten allen Warnungen zum Trotz für Chile die Möglichkeit eines „friedlichen Wegs zum Sozialismus“. Statt die Massen auf den nahenden Bürgerkrieg, auf den notwendigen bewaffneten Kampf einzustellen, vertrauten sie blindlings auf die bürgerliche Armee, verbreiteten Illusionen über die Rolle der Streitkräfte und entwaffneten so die Arbeiterklasse und die Massen. Im November 1973 erschien eine „Blaue Beilage“ der „Roten Fahne“ unter dem Titel „Chile und der Weg zum Sozialismus“. Sie wurde von Willi Dickhut, dem Vordenker und Mitbegründer der MLPD, verfasst. Er weist darin nach, dass die KP Chiles die elementaren Lehren des Marxismus- Leninismus über Bord geworfen hatte und deshalb auch eine Mitverantwortung trug für die grausame Niederlage der chilenischen Arbeiterklasse. Obwohl auch viele ihrer eigenen Parteimitglieder vom faschistischen Terror betroffen waren, haben die Revisionisten dazu nie prinzipiell und selbstkritisch Stellung genommen. Im Gegenteil, bis heute wärmen sie ähnliche Illusionen in neuen Gewändern auf. Damit in der Vorbereitung der internationalen sozialistischen Revolution diese bitteren Lehren nicht in Vergessenheit geraten, legen wir diese Schrift unverändert, zusammen mit der erstmaligen spanischen Übersetzung vor.

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