Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen

Die letzten Stimmen des Holocaust: 12 Überlebende erinnern sich

Produktinformationen "Die letzten Stimmen des Holocaust: 12 Überlebende erinnern sich"

 

Jean-Louis Pawellek traf für ein Schulprojekt im Jahr 2014 eine Zeitzeugin, die den Holocaust überlebt hat. Danach entwickelte er den Wunsch, weitere überlebende Opfer der Nazi-Schreckensherrschaft persönlich kennenzulernen und ihre Geschichte zu aufzuschreiben. Viele Zufälle, Wegbegleiter und Begebenheiten ließen später dieses Buch mit den zwölf Zeitzeugen des Holocausts sowie einem "Zweitzeugen" entstehen. Die Schicksale der Frauen und Männer sind ergreifend und mahnend. Sie sollen dazu dienen, niemals zu vergessen, was unschuldigen Kindern und Erwachsenen u.a. in den Konzentrationslagern angetan wurde. Jean-Louis Pawellek hat seine Treffen mit Videokamera aufgezeichnet. Die Aufnahmen können am Ende jedes Kapitels über einen sich im Buch befindlichen QR-Code im Internet angeschaut werden.
_____________________________________________________________________________________________________________________________
 
Jean-Louis Pawellek, geb. am 2.5.1998 in Peine, ist gelernter Erzieher. Seit der Jugendzeit beschäftigt er sich mit der Thematik Holocaust. Er ist in den vergangenen Jahren mit Überlebenden europaweit in Kontakt getreten, aus denen auch enge Freundschaften entstanden und hat zahlreiche Vorträge über das Thema gehalten.
 
Autor: Jean-Louis Pawellek
Erschienen: 5. Februar 2024
Format: gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-429-05947-7
Seitenzahl: 280 Seiten
Sprache: Deutsch
Stichwort: Holocaust

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Produktgalerie überspringen

Ähnliche Artikel

Tipp
So war's damals ... Tatsachenbericht eines Solinger Arbeiters 1926 - 1948
So war's damals ... Tatsachenbericht eines Solinger Arbeiters 1926 - 1948

Wie kam Willi Dickhut dazu, Kommunist zu werden? Besonders für die Jugend ist der Lebensweg von Willi Dickhut ein Vorbild. Die 20er und frühen 30er Jahre waren eine turbulente Zeit der Arbeiterbewegung. Als die herrschende Klasse ihre Macht nicht mehr mit dem Mittel der bürgerlichen Demokratie aufrechterhalten konnte, griff sie zum Mittel der faschistischen Diktatur. Die Arbeiterbewegung wurde zerschlagen – durch den brutalsten Terror, den die Menschheit jemals erlebt hat. Die Revolutionäre wurden in die tiefste Illegalität gezwungen. Die faschistische Diktatur wurde militärisch vernichtet. Doch unter dem Mantel der „Erziehung zur Demokratie“ üben die westlichen Besatzungsmächte eine verschleierte Diktatur aus, um ungehindert den kalten Krieg vorbereiten zu können. Die deutschen Reaktionäre werden an diesem Plan beteiligt. Die Speerspitze richtet sich gegen die Sowjetunion. Vor diesem historischen Hintergrund schildert der Verfasser auch seine persönlichen Erlebnisse um Kampferfahrungen als Funktionär der Arbeiterbewegung: Die Vergangenheit wird lebendig.

Regulärer Preis: Ab 10,99 €
Erkämpft das Menschenrecht - Letzte Briefe aus Konzentrationslagern
Erkämpft das Menschenrecht - Letzte Briefe aus Konzentrationslagern

Das Buch ist ein beeindruckendes Dokument der antifaschistischen Überzeugung, des Lebensmuts und der festen Zuversicht in eine Zukunft ohne Faschismus, Ausbeutung und Unterdrückung mitten aus der faschistischen Barbarei heraus. Ergänzt werden die Abschiedsbriefe durch eine jeweils kurze Biographie der Briefschreiber. Mit einem Nachwort der Schauspielerin Hanne Hiob, Tochter von Bert Brecht.

Regulärer Preis: 15,00 €
Ein Krieg wie kein anderer: Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Eine Revision
Ein Krieg wie kein anderer: Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Eine Revision

  Der deutsch-amerikanische Historiker Jochen Hellbeck nimmt eine Neubewertung des Zweiten Weltkriegs vor und verändert unseren Blick auf die Entstehung des Holocaust. Er zeigt, dass der deutsche Vernichtungskrieg in der Sowjetunion aus der Verknüpfung eines unerbittlichen Antisemitismus mit einem obsessiven Antibolschewismus entsprang. Eine intensive Propaganda schuf Feindbilder, nach denen die Juden hinter der kommunistischen Revolution standen. Gleichzeitig wurden sowjetische Menschen mit antisemitischen Merkmalen dargestellt. Als das Unternehmen Barbarossa, der Angriff auf die Sowjetunion, am 22. Juni 1941 begann, befahlen deutsche Kommandeure (u.a. im »Kommissarbefehl«), alle Juden und Kommunisten auf sowjetischem Boden zu ermorden. Das Massaker von Babyn Jar steht für die massenhafte Ermordung der jüdischen Bevölkerungen in den besetzten Gebieten im Osten, die kurz darauf zur Blaupause für die Ermordung der Juden im restlichen besetzten Europa wurde. Die Sowjetunion (insbesondere Russland, die Ukraine, das Baltikum und Weißrussland) war das Zentrum von Deutschlands Vernichtungspolitik und zahlte den höchsten Blutzoll im Zweiten Weltkrieg. Auf Basis von weitgehend unbekannten Zeugnissen schildert Jochen Hellbeck, wie die Menschen dort, Juden wie Nichtjuden, die deutsche Besatzung erlebten. Wir erfahren, wie sie die Deutschen sahen, lesen von Trauer und Unverständnis, Hass und Rachehandlungen, aber auch vom Willen, anders zu sein als die »faschistischen« Deutschen. Eindrücklich beschreibt Jochen Hellbeck schließlich auch die sowjetische Gegenoffensive, die die gesamte Gesellschaft einbezog und ein entscheidender Faktor für den Sieg über Deutschland am 8. Mai 1945 war. Mit ca. 50 Schwarzweißabbildungen Rezension:  Die Fülle der Briefe, Tagebücher und Reportagen, die der Historiker verarbeitet hat, macht seine Studie zu einer sehr beeindruckenden Lektüre. Wolfgang Stenke Andruck - Deutschlandfunk 20250310 _______________________________________________________________________________________________________________ Jochen Hellbeck, geboren 1966 in Bonn, hat in Berlin, Leningrad, Bloomington und New York Geschichte und Slawistik studiert und lehrt an der Rutgers University (USA).  

Regulärer Preis: 36,00 €
Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird
Die Holocaust-Industrie: Wie das Leiden der Juden ausgebeutet wird

  Die »Holocaust-Industrie« – das bedeutet für Norman Finkelstein die moralische und finanzielle Ausbeutung jüdischer Leiden. Seine Analyse ist zugleich eine leidenschaftliche Anklage: Er wendet sich gegen die Interessenverbände, die den Holocaust für eigene Zwecke nutzen, häufig auf Kosten der Opfer. Er kritisiert die Verkitschung des Gedenkens, die die Würde der Opfer beleidigt. Außerdem wirft er den USA und Israel vor, den Holocaust zu instrumentalisieren, um von eigenen Problemen abzulenken. Mit seinen provokanten Thesen hat Finkelstein eine erbitterte Debatte ausgelöst. Rezension  »Norman Finkelstein ist Agent provocateur, Gaukler und Aufklärer zugleich. Sein Buch ist verletzend. Er selbst ist verletzlich. Es wäre falsch, seine Kritik als destruktive Polemik abzutun. Sie ist anregend. Vor allem aber notwendig wie ein Reinigungsmittel.« Welt am Sonntag _________________________________________________________________________________________ Norman Finkelstein, geboren 1953, studierte an der Princeton University und in Paris. Er lehrte Politikwissenschaft an der City University in New York. Heute lebt er in Chicago, wo er an der DePaul University lehrt. Zusammen mit Ruth Bettina Birn veröffentlichte er »Eine Nation auf dem Prüfstand. Die Goldhagen-These und die historische Wahrheit«, 2001 folgte das aufsehenerregende Buch »Die Holocaust-Industrie«. Zuletzt erschien von ihm auf deutsch »Antisemitismus als politische Waffe. Israel, Amerika und der Mißbrauch der Geschichte«.  

Regulärer Preis: 14,00 €
Die braune Pest: Relevanz damals und heute
Die braune Pest: Relevanz damals und heute

  Frank Arnau schilderte in seinem Roman 'Die braune Pest' in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts die Ausgrenzung, Vertreibung und Flucht seiner Zeit. Und dennoch ist das Buch nicht nur ein Zeitdokument von historischem Interesse, sondern auch heute noch ein lesbarer Roman mit weit mehr als 'nur' geschichtlichen Bezügen." Anke Rehlinger Bei diesem Buch handelt sich um eine kleine literatur-historische Sensation: Die nach 87 Jahren längst überfällige erste Buch-Veröffentlichung des als verschollen geltenden Romans! "Die braune Pest" weist alle Spuren der Flucht Arnaus aus Nazi-Deutschland auf und belegt, dass bereits zu der Zeit seiner Entstehung ein tiefer Einblick in die politische Situation, die skrupellosen Machenschaften in der zusammenbrechenden Weimarer Republik und die unrühmliche Rolle der Großindustrie möglich war. So hat Arnaus Werk auch noch heute die Aktualität eines Mahnmals gegen zügellose Radikalisierung und naives Stillhalten, aber auch für die Menschlichkeit.Dieser systemkritische Text des Journalisten, Industrieberaters und Autors von über einhundert Büchern, von dem der Autor selbst schrieb, dass er verschollen sei, wurde auf abenteuerliche Weise wiederentdeckt und zu neuem Leben erweckt. Nicht nur das Werk selbst erscheint - dessen Inhalt recherchiert, überprüft und bis in Details belegt wurde - sondern auch der hochinteressante Werdegang des Autors und seines Buches bereichern diese historische Erstausgabe. _________________________________________________________________________________________________________________________   Der Schriftsteller, Journalist und Industrieberater Frank Arnau hat in seinem Leben über einhundert Bücher geschrieben, die teilweise verfilmt wurden. Er gehörte zu den von den Nazis verfolgten und ausgebürgerten Schriftstellern.  

Regulärer Preis: 19,80 €
Februar 33: Der Winter der Literatur
Februar 33: Der Winter der Literatur

  DER BESTSELLER VON UWE WITTSTOCK – JETZT ALS TASCHENBUCHEs ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt von Tag zu Tag, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog. Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon früh morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris. Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der bedrohlichen Ereignisse unmittelbar nach Hitlers «Machtergreifung», die auch für die Literaten in Deutschland in die Katastrophe führten. Er vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegt sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.  "Ein erschütternd spannendes Buch." Elke Heidenreich, SPIEGEL Online  "Packend und beängstigend: die Verwandlung Deutschlands in eine Hölle aus Diktatur und Terror." Sten Nadolny  "Eine große Erzählung des Niedergangs einer großen literarischen Epoche." Hilmar Klute, Süddeutsche Zeitung  "Wie gefährlich Literatur und Journalismus für autoritäre Regime sein können – das ist der tiefere Kern des Buches." Stephan Lamby  "Ein Schnappschuss der düstersten Zeit der deutschen Literaturgeschichte, erhellt von den Geistesblitzen eines hellwachen Autors." Jan Küveler, Literarische Welt   Inhaltsverzeichnis  Ein Schritt über die Klippe _ Der Monat, in dem sich alles entschiedDer letzte Tanz der Republik _ Samstag, 28. JanuarDie Hölle regiert _ Montag, 30. JanuarÄxte an der Tür _ Dienstag, 31. JanuarFremdblütige Machwerke _ Donnerstag, 2. FebruarDie genähte Zunge _ Freitag, 3. FebruarWeiß nicht, was tun _ Samstag, 4. FebruarBeerdigung im Regen _ Sonntag, 5. FebruarSitzungsroutine _ Montag, 6. FebruarHässliche, kleine, gewaltsame Naturen _ Freitag, 10. FebruarSchutzstaffel für Schriftsteller _ Sonntag, 12. FebruarMänner in Schwarz _ Montag, 13. FebruarFieber und Flucht _ Dienstag, 14. FebruarDie Tür zuschlagen _ Mittwoch, 15. FebruarDie kleine Lehrerin _ Donnerstag, 16. FebruarIch gehe. Ich bleibe _ Freitag, 17. FebruarKein Schatz im Silbersee _ Samstag, 18. FebruarWas soll das Schreiben noch? _ Sonntag, 19. FebruarAn die Kasse! _ Montag, 20. FebruarZiemlich gute Tarnung _ Dienstag, 21. FebruarDie nächsten Wochen überleben _ Mittwoch, 22. FebruarMinister zu Gast _ Freitag, 24. Februar Bürgerkriegsgericht und Polizeischutz _ Samstag, 25. FebruarReiseempfehlungen _ Montag, 27. FebruarDie Diktatur ist da _ Dienstag, 28. FebruarAus der Welt gefallen _ Mittwoch, 1. März Die falsche Mutter _ Freitag, 3. März Nicht aufmachen! _ Samstag, 4. MärzStimmabgabe _ Sonntag, 5. März Die Einsamkeit des Emigranten _ Montag, 6. MärzMut, Angst und Feuer _ Dienstag, 7. MärzLauter Abschiede _ Mittwoch, 8. MärzUnerwartete Attacken _ Freitag, 10. MärzLetzte Tage _ Samstag, 11. MärzAbfahrten _ Montag, 13. MärzDer Anblick dieser Hölle _ Mittwoch, 15. MärzWie es weiterging _ 33 LebensabrisseNachwortDank Benutzte LiteraturPersonenregister Bildnachweis _______________________________________________________________________________________________________________________   Uwe Wittstock ist Schriftsteller und Journalist und war bis 2018 Redakteur des Focus. Zuvor hat er als Literaturredakteur für die FAZ, als Lektor bei S. Fischer und als stellvertretender Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für die Welt gearbeitet. Er wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus ausgezeichnet.  

Regulärer Preis: 16,00 €